Norwegen - Landesinformation

Nach Beendigung des 2. Weltkrieges lagen auf norwegischem Boden 11.500 deutsche Kriegstote bestattet.
Die ständige Betreuung ihrer auf über 240 verschiedene Ortschaften verstreuten Gräber stellte unter den geologisch, klimatisch und verkehrstechnisch - 1.700 km Luftlinie trennten das nördlichste und das südlichste deutsche Soldatengrab - besonders schwierigen Verhältnissen Norwegens eine fast unlösbare Aufgabe dar.
Im Oktober 1953 wurden von deutscher Seite Verhandlungen mit der norwegischen Regierung eingeleitet, die bald zu einer Vereinbarung führten, auf Grund derer eine Zusammenbettung der deutschen Kriegstoten auf fünf deutsche Soldatenfriedhöfe vorgenommen werden sollte.
Nur so konnte das den Kriegstoten nach internationalem Recht gewährte fortdauernde Ruherecht gewährleistet werden. Die hierzu erforderlichen Umbettungen wurden von norwegischer Seite mit großer Sorgfalt vorbereitet und durchgeführt. Im Anschluss hieran übernahm der Volksbund mit finanzieller Förderung durch die Bundesregierung den Ausbau der Anlagen. Die Friedhöfe konnten im Jahr 1960 der Öffentlichkeit übergeben werden.
Ihre Pflege wird durch die norwegische Regierung sichergestellt, der Volksbund wirkt beratend mit. Die Gräberfelder wurden durch Kreuzgruppen, die Grabstellen selbst durch bodengleich verlegte Namenplatten aus Naturstein gekennzeichnet.

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