Norwegen

Oslo-Alfaset

Gesamtbelegung: 3.208 Tote

Gesamtbelegung: 3.208 Tote


Auf diesem Friedhof sind rund 100 Soldaten des Ersten Weltkrieges und mehr als 3.000 des Zweiten Weltkrieges bestattet. Der Name Alfaset stammt von einem Bauernhof, auf dessen Grund und Boden der Soldatenfriedhof angelegt wurde.

Friedhofsbeschreibung

Die Kriegsgräberstätte liegt etwa zehn Kilometer vom Stadtzentrum entfernt in einer hügeligen Landschaft, die vom Holmenkollen, dem norwegischen Wintersportgebiet, begrenzt wird. Kreuze aus Granit kennzeichnen die Gräber und tragen auf jeder Seite die Namen von drei Gefallenen. An den Wänden des Gedenkraumes stehen ebenfalls die Namen der Gefallenen.

Belegung

In der Nachbarschaft des neuen städtischen Friedhofs entstand die Kriegsgräberstätte in den Jahren 1953 und 1954. Dorthin wurden alle deutschen Kriegstoten umgebettet, die während des Krieges am Ekkeberg oberhalb Oslos und in Südnorwegen von der Wehrmacht bestattet worden waren.
Die Anlage wurde am 25. August 1960 eingeweiht.
Bericht zur Gedenkveranstaltung 50 Jahre später: Reportage.

Besonderheit:

Auf einer gusseisernen Platte auf einem Gemeinschaftsgrab sind die Namen von 26 Deutschen verzeichnet, der jüngste ein 16-jähriger Matrose. Sie alle starben als Kriegsgefangene am 17. August 1945, als bei Aufräumarbeiten Munition auf dem Grønlikaia (Grønnlia-Kai) detonierte und mehr als 40 Menschen in den Tod riss. Viele weitere wurden verletzt, die Umgebung verwüstet.

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