Libyen - Landesinformation

Während des Zweiten Weltkrieges greift Deutschland 1941 zur Unterstützung seines Verbündeten Italien in die Kämpfe in Nordafrika ein. Ziel war auch, den für England wichtigen Seeweg durch den Suez-Kanal abzuschneiden. Als die Kämpfe auf diesem Kontinent am 13.05.1943 endeten, gingen 130.000 Deutsche und ebenso viele Italiener in Gefangenschaft.

Zurück blieben viele tausend Gefallene aller am Krieg beteiligte Nationen. Der Volksbund legte für über 20.000 deutsche Gefallene in Ägypten, Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien Kriegsgräberstätten an.

Von 1941 bis 1943 sind im Bereich des Vereinigten Königreichs Libyen 7.000 deutsche Soldaten der Armee Rommels gefallen. Sie wurden seinerzeit auf 36 von der Truppe provisorisch angelegten Friedhöfen beerdigt oder dort begraben, wo sie der Tod ereilt hatte. Sehr bald begann an diesen Friedhöfen und Gräbern, die sich auf einen Küstenstreifen von 1.800 km verteilten, das zerstörende Werk der Wüste.

Für die Dauer waren die Toten nur durch eine Zusammenbettung an einem Ort zu bewahren, die in der Art ihrer Gestaltung den besonderen klimatischen und geologischen Verhältnissen Rechnung trägt. Mit diesem Ziel hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, sobald ihm dazu die Möglichkeit gegeben war, im Jahre 1951 mit der Bergung der Gefallenen begonnen.

Dank der verständnisvollen Unterstützung durch die libysche Regierung und nicht zuletzt auch mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung bargen die Mitarbeiter des Volksbunds von November 1951 bis November 1953 bei der Feldgrabsuche mehr als 6.000 der in Libyen gefallenen deutschen Soldaten aus der Wüste, davon 800 aus Wüstengräbern im zum Teil noch verminten Gelände.

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