Zeven - Sowjetische Kriegsgräberstätte Kronshusen

Auf dieser Kriegsgräberstätte, die 1952 angelegt wurde, ruhen mindestens unbekannte 170 sowjetische Kriegsgefangene, die in der Heeresmunitionsanstalt Aspe zumeist 1942 ums Leben kamen und nach hier umgebettet wurden.

Mittlerweile sind durch Recherchen 190 Namen bekannt. Es ist geplant, sechs bis sieben Stelen aus Beton aufzustellen. Auf den Fronten finden jeweils bis zu 27 Tafeln Platz, auf denen die Namen und Daten der in der Muna umgekommenen ehemaligen russischen Kriegsgefangenen verzeichnet werden sollen.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, das Kulturamt der Samtgemeindeverwaltung, Ronald Sperling (einer der Rechercheure), die Gauß-Oberschule und das Kivinan-Bildungszentrum sind in das Projekt eingebunden.
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Ein Gedenkstein an der Stirnseite der Gräberfelder trägt noch die Inschrift: "Zum Gedenken an die hier beigesetzten 170 unbekannten sowjetischen Soldaten 1941-1945."

Anmerkung: Die Kriegsgräberstätte ist mit dem KFZ gut zu erreichen.

Fotos: Kurt Massmann 2017