Wittmund, Ev.- luth. Friedhof Auricher Str.

Deutschland
Gesamtbelegung: 161
53°34'29.8''N;7°46'34.7''E
Auf diesem Friedhof ruhen in einer gepflegten, durch den Hauptweg getrennten zweiteiligen Gräberstätte in Eingangsnähe - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 165 Tote des Zweiten Weltkrieges, der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sowie der Flucht und Vertreibung aus den ehem. deutschen Ostgebieten.

Im Einzelnen:

Gräberfeld links vom Hauptweg mit:
- deutschen Soldaten in der Mitte des Feldes, von denen die meisten nach Kriegsende im britischen Internierungsgebiet an Krankheit oder den Folgen ihrer im Krieg erlittenen Verwundungen starben;
- 30 Kriegsgefangene/ZwangsarbeiterInnen aus der ehem. Sowjetunion, Polen und Südosteuropa, davon 4 unbekannte russische Staatsbürger in 2 seitlichen Reihengrabanlagen;
- mehrere Reihen von deutschen Ostflüchtlingen und Vertriebenen, die nach ihrer Ankunft in Wittmund gestorben sind.

Gräberfeld um das Mahnmal für die Wittmunder Gefallenen:

- Hier ruhen in - mehreren Reihen seitlich und hinter dem Mahnmal - ausschließlich deutsche Flüchtlinge und Vertriebene vornehmlich aus Schlesien, die ebenfalls bei oder kurz nach ihrer Ankunft in Wittmund gestorben sind.

Fotos: Volker Fleig 2015
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