Stonaiciai

Litauen
Gesamtbelegung: 101
55°55'20.68"N; 23° 3'28.40"E

Wegbeschreibung

Von Siauliai benutzt man am besten die Fernverkehrstraße A12 (E77) Richtung Taurage. Etwa nach 10 Kilometer zweigt ein Weg in Richtung Sauginiai ab. Der Abzweig liegt direkt vor einer Kirche. Diesen Weg fährt man etwa 11 Kilometer bis zum Bauerhof Stonaiciai. Der Friedhof liegt auf der linken Seite in Mitten eines Feldstückes (etwa 300 Meter von der Straße entfernt) und kann von der Straße aus nur zu Fuß erreicht werden.

Bei den Kämpfen um die Stadt Schaulen (Siauliai) im Jahr 1915 kam es zu hohen Verlusten auf beiden Seiten. Zahlreiche deutsche Soldatenfriedhöfe auf dem Territorium des heutigen Rajons Siauliai sind als Mahnmale dieser Zeit erhalten geblieben. Auf dem Friedhof in Stonaiciai haben 101 deutsche Soldaten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Im Jahr 2002 wurde die Kriegsgräberstätte vom Volksbund instandgesetzt. Dabei halfen Angehörige und Bewohner des Dorfes Kybarciai. Im Gut Kybarciai wurde während des Ersten Weltkrieges ein Lazarett eingerichtet. Die Mehrzahl der Toten des Friedhofes Stonaiciai sind in diesem Lazarett verstorben. Die Toten, deren Namen auf Betonkreuzen genannt sind, ruhen in Einzelgräbern. Das Hochkreuz aus Holz mit einer Gedenkaussagetafel bildet das zentrale Mal. Der Friedhof ist mit einem Zaun eingefasst. Der Zugang führt über ein Feld. Der Friedhof ist nur zu Fuß erreichbar.