Stare Czarnowo

Wegbeschreibung

Aus Stettin kommend in Stare Czarnowo rechts in Richtung Gryfino (Greifenhagen) abbiegen. Am Anfang der Gemeinde Glinna rechts zu dem Botanischen Garten abbiegen. Neben dem nächsten Forstgehöft befindet sich das Gelände. Die genaue Adresse lautet: Deutscher Soldatenfriedhof Neumark Glinna Stare Czarnowo (es gibt keine genaue Anschrift: gegenüber dem Friedhof befindet sich eine Försterei) Leśniczówka Gliniec 1, 74- 106 Stare Czarnowo.

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Wegbeschreibung Routenplanung

53°17'43.35"N; 14°43'31.54"E

53°17'43.35"N; 14°43'31.54"E

Gesamtbelegung: 26715 Tote

Polen

Ganzjährig geöffnet

Stare Czarnowo ist ein Zubettungsfriedhof für deutsche Soldaten, die während des Zweiten Weltkriegs in Polen ums Leben kamen. 2019 erhielten auf dem Friedhof 1.183 Tote ihre endgültige Ruhestätte.

Friedhofbeschreibung

In Stare Czarnowo hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Ortsteil Glinna einen großen deutschen Soldatenfriedhof errichtet. Die polnische Gemeinde liegt etwa 30 Kilometer südöstlich von Stettin. Im Eingangsgebäude sind Bücher mit den Namen aller deutschen Kriegstoten ausgelegt, die im Zweiten Weltkrieg in Polen umgekommen sind. Die Anlage in Stare Czarnowo ist eine von 13 Kriegsgräberstätten, die der Volksbund seit 1991 in Polen errichtet hat.

Belegung

In Stare Czarnowo sind 26.715 deutsche Soldaten beerdigt, die während des Zweiten Weltkriegs in Polen ums Leben kamen.

Historie

Im Herbst 2000 hatten deutsche und polnische Soldaten das Gelände mit einem Wildschutzzaun eingefriedet und gemeinsam ein großes Holzkreuz aufgestellt. Der Ausbau der Anlage erfolgte von 2001 bis 2003. In Stare Czarnowo können bis zu 32.500 Gefallene ihre letzte Ruhestätte finden. Die Anlage wurde am 15. Juli 2006 eingeweiht.

Im April 2019 erhielten weitere 1.183 deutsche Kriegstote in Stare Czarnowo ein endgültiges Grab.

Besonderheit

Am 14. August 2009 wurden in Stare Czarnowo die Gebeine von 2.116 Menschen beigesetzt, die im Oktober 2008 bei Bauarbeiten für ein Hotel in einem Massengrab in der Stadt Malbork (deutsch: Marienburg) entdeckt worden waren. Unter den sogenannten Marienburger Toten waren Frauen, Männer und Kinder.

Um die Toten und ihre Todesart hatte es viele Spekulationen gegeben. Es war von einem Massaker an Deutschen die Rede. Umfangreiche, auch gerichtsmedizinische Untersuchungen konnten diese Vermutung aber nie hinlänglich belegen. Auch der Volksbund hält eine solche Theorie für unplausibel. Mittlerweile gilt es als wahrscheinlich, dass die Toten durch Kampfhandlungen, Krankheiten, Seuchen, Hunger und auch Gewaltdelikte verloren und aus hygienischen Gründen in einem Massengrab beerdigt wurden. Heute ruhen diese Toten in einem gesonderten Gräberfeld in Stare Czarnowo.

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