Solers

Wegbeschreibung

Etwa 50 km südöstlich von Paris, ca. 12 km nördlich der Stadt Melun. Unmittelbar an der Peripherie des Dorfes Solers liegt der Soldatenfriedhof. Man gelangt von Melun aus auf der Straße N 371 in Richtung Coubert bis zum Ort Soignolles­en­Brie, dort Abzweigung rechter Hand zum Dorf Solers. Nach etwa 0,5 km liegt linker Hand der Friedhof, noch vor dem Ort Solers. Aus Richtung Paris über die N 19 bis Coubert. Die genaue Adresse des Friedhofs lautet: Cimetiere Militaire Allemand, Grande Rue, 7111 Solers.

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Wegbeschreibung Routenplanung

48°39'26.36"N; 2°42'35.55"E

48°39'26.36"N; 2°42'35.55"E

Gesamtbelegung: 2228 Tote

Frankreich

Die Kriegsgräberstätte liegt rund 30 Kilometer südöstlich von Paris. Hier legte im Jahre 1944 die 1. amerikanische Armee ein provisorisches Gräberfeld an. Während die amerikanischen Toten 1948 auf den Militärfriedhof Epinal überführt wurden, blieben die deutschen Gräber unter französischer Verwaltung. Zubettungen aus der Umgebung, aber auch aus Troyes und Chartres folgten. So wurden auch deutsche Gefallene aus den Kämpfen im Juni 1940 im Gebiet der Marne nach Solers umgebettet. Ein Plattenweg führt den Besucher durch eine kupferbeschlagene Pforte in die Eingangshalle. Sie ist bewusst sehr schlicht gestaltet – die Wände in grob behauenem Werkstein ohne jeden weiteren Schmuck. Eine besondere Wirkung hat das die ganze Wand einnehmende Betonglasfenster, eine mosaikartige Darstellung der „Auferstehung“ aus dicken, stark farbigen und dunklen Gläsern. Von hier aus erschließt sich das ganze Friedhofsgelände mit den Gräberflächen und dem Hochkreuz. Die Kennzeichnung der Gräber erfolgte durch Stelen aus Muschelkalk, auf deren beiden Seiten die Namen von je drei Toten verzeichnet sind. Eine Mauer aus Bruchstein umschließt die gesamte Anlage, bis auf eine 24 Meter breite Öffnung hinter der Hochkreuzgruppe, durch die der Blick auf die umgebende Landschaft fällt. Die drei Hochkreuze sind aus je fünf Basaltblöcken gearbeitet. Hinter der Hochkreuzgruppe, inmitten einer großen Rasenfläche, befindet sich unter einer Steinplatte das Kameradengrab. Hier sind 53 Tote bestattet, von denen 40 unbekannt sind. Auf der am 28. Juli 1962 eingeweihten Kriegsgräberstätte ruhen heute 2 228 deutsche Gefallene des Zweiten Weltkrieges.

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