Schtschatkowo

Wegbeschreibung

Der Friedhof liegt bei Schtschatkowo. Von Bobruisk aus fährt man die M 5 in Richtung Minsk. Unmittelbar hinter der Stadtgrenze am Kontrollpunkt der Verkehrspolizei biegt man nach rechts in Richtung Schtschatkowo. Nach ca. 2,5 km links abbiegen. Nach ca. 300 m erreicht man das ausgeschilderte Friedhofsgelände.

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Wegbeschreibung Routenplanung

53°12'49.65"N; 29°10'17.94"E

53°12'49.65"N; 29°10'17.94"E

Gesamtbelegung: 34172 Tote

Belarus

Ganzjährig geöffnet

34.172 deutsche Soldaten ruhen in Schtschatkowo. Eine gesetzliche Grundlage für die Arbeit des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Belarus gibt es noch nicht.

Friedhofbeschreibung

Die Kriegsgräberstätte Schtschatkowo ist nach Beresa im Gebiet Minsk die zweite Kriegsräberstätte, die der Volksbund in Belarus eingerichtet hat. Schtschatkowo liegt etwa zehn Kilometer nördlich der Stadt Bobruisk. Die Grablagen auf der etwa vier Hektar großen Friedhofsfläche sind nicht einzeln gekennzeichnet. Stattdessen werden nach Stand der Zubettungen an den belegten Gräberblöcken Granitstelen aufgestellt, auf denen in alphabetischer Reihenfolge die Namen der dort ruhenden Soldaten verzeichnet sind.

Belegung

In Schtschatkowo ruhen 34.172 deutsche Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg in Belarus gefallen oder in Kriegsgefangenschaft verstorben sind.

Historie

2008 erfolgten die ersten Einbettungen. 2009 erhielt das Gelände eine Einfriedung. Der Gedenkplatz mit Hochkreuz wurde 2010 angelegt. Die Einweihung der Kriegsgräberstätte fand am 2. Juli 2011 statt.

Besonderheit

Das Kriegsgräberabkommen zwischen Belarus und Deutschland wurde am 28. Juni 1996 unterzeichnet, ist jedoch von belarussischer Seite noch nicht ratifiziert worden, so dass es keine gesetzliche Grundlage für die Arbeit des Volksbunds in Weißrussland gibt. Offizieller Ansprechpartner für die deutsche Seite ist das belarussische Verteidigungsministerium. Seit März 2002 unterhält der Volksbund eine eigene Vertretung in Minsk. Wegen des fehlenden Kriegsgräberabkommens sind die Arbeitsmöglichkeiten des Volksbunds sehr beschränkt. Dennoch konnten in den 1990er-Jahren in Zusammenarbeit mit den Gemeinden einige Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges instand gesetzt und eine ständige Pflege sichergestellt werden.

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