Schtschatkowo

Belarus

Öffnungszeiten

Ganzjährig geöffnet

Gesamtbelegung: 34172
53°12'49.65"N; 29°10'17.94"E

Wegbeschreibung

Der Friedhof liegt bei Schtschatkowo. Von Bobruisk aus fährt man die M 5 in Richtung Minsk. Unmittelbar hinter der Stadtgrenze am Kontrollpunkt der Verkehrspolizei biegt man nach rechts in Richtung Schtschatkowo. Nach ca. 2,5 km links abbiegen. Nach ca. 300 m erreicht man das ausgeschilderte Friedhofsgelände.

In Weißrussland sind etwa 200.000 deutsche Soldaten gefallen oder in Kriegsgefangenschaft verstorben. Das Kriegsgräberabkommen zwischen Belarus und Deutschland wurde am 28. Juni 1996 unterzeichnet, ist jedoch von belarussischer Seite nicht ratifiziert worden, so dass es keine gesetzliche Grundlage für die Arbeit des Volksbundes in Weißrussland gibt. Als offizieller Ansprechpartner für den Volksbund wurde von belarussischer Seite das Verteidigungsministerium von Belarus benannt. Seit März 2002 unterhält der Volksbund eine eigene Vertretung in Minsk. Wegen des fehlenden Kriegsgräberabkommens sind die Arbeitsmöglichkeiten des Volksbundes sehr beschränkt. Dennoch konnten in der ersten Hälfte der neunziger Jahre in Zusammenarbeit mit den Gemeinden einige Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges instand gesetzt und eine ständige Pflege sichergestellt werden.
Die erste Kriegsgräberstätte wurde vom Volksbund in Beresa (Berjosa) im Gebiet Minsk angelegt, auf die die im westlichen Teil von Weißrussland geborgenen Gefallenen überführt werden. Die zweite Kriegsgräberstätte ist in Schtschatkowo entstanden, das etwa 10 km nördlich der Stadt Bobruisk liegt. Nachdem das Geländezuweisungsverfahren für die etwa vier Hektar große Friedhofsfläche abgeschlossen wurde, konnten 2008 die ersten Einbettungen erfolgen.

Im Jahre 2009 wurde mit dem Bau einer Zufahrtsstraße sowie der Einfriedung begonnen. 2010 wurde der Gedenkplatz mit Hochkreuz angelegt. Bis Ende 2018 wurden 34.172 deutsche Soldaten eingebettet. Ihre Grablagen sind nicht einzeln gekennzeichnet. Stattdessen werden nach Stand der Zubettungen an den belegten Gräberblöcken Granitstelen aufgestellt, auf denen in alphabetischer Folge, die Namen der dort ruhenden Soldaten verzeichnet sind. Die Einweihung der Kriegsgräberstätte fand am 2.7.2011 statt.

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