Schönebeck, Ostfriedhof

Deutschland
Gesamtbelegung: 596
52°00'27.09"N; 11°45'05.81"E
Auf dem Ostfriedhof in Schönebeck (Elbe) befinden sich die Gräber von 33 deutschen Opfern des 1. Weltkrieges, die zwischen dem
26. November 1914 und dem 7. November 1919 verstorben sind.
Der Gedenkstein trägt folgende Inschrift:

„Den Opfern des Weltkrieges 1914 bis 1918
zum ehrenden Gedenken
Die Stadt Schönebeck“


Auf dem nördlichen Teil des Ostfriedhofs wurde eine Gedenkstätte für die Schönebecker Widerstandskämpfer und Opfer des Faschismus angelegt. Hier ruhen in einer Ehrenanlage auch 28 Polen, von denen 17 unmittelbar nach Kriegsende im Mai/Juni 1945 verstarben. In einem sowjetischen Ehrenhain wurden neben 355 im Frühjahr 1945 gefallenen Rotarmisten auch Kriegsgefangene und aus der Sowjetunion zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppte Zivilisten bestattet. Die amtliche Gräberliste weist die Namen der meisten Opfer sowie einiger Zivilarbeiter unbekannter Nationalität aus, die ebenfalls dort ruhen.

Quelle: S. Endlich und N. Goldenbogen, Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus, Band II. Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 1999.
Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Die Gräber erhalten, den Frieden bewahren. Gräber für die Opfer des 1. Weltkrieges auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt, Magdeburg 2014.

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