Sapignies

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Routenplanung

50°07'58"N; 2°49'60"E

50°07'58"N; 2°49'60"E

Gesamtbelegung: 1550 Tote

Frankreich

Ganzjährig geöffnet

Auf dieser Kriegsgräberstätte ruhen 1.550 deutsche Kriegstote des Ersten Weltkrieges. Département Pas-de-Calais Der deutsche Soldatenfriedhof Sapignies wurde 1916 von der deutschen Truppe angelegt. Bis zum März 1917 - insbesondere jedoch während der Sommeschlacht von Juli bis November 1916 - und dann wieder von Ende März 1918 bis August 1918, nachdem deutsche Truppen das Gelände erneut in Besitz genommen hatten, wurden auf dem Friedhof Gefallene bestattet. Zwei Gefallene aus den Kämpfen um Arras Anfang Oktober 1914 bettete man vom Gemeindefriedhof hierher um. Im Jahre 1924 überführten die französischen Militärbehörden mehr als 400 deutsche Gefallene aus der Nachbargemeinde Favreuil nach Sapignies. Die hier Ruhenden gehörten Truppenteilen an, die ihre Heimatgarnisonen in Pommern, Posen, Schlesien, Sachsen, Thüringen, Hessen, Niedersachsen, Oldenburg, Westfalen, Baden, Bayern, Württemberg, Lothringen sowie in den drei Hansestädten Hamburg, Bremen und Lübeck hatten. Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ab Winter 1927/28 auf Grund einer Vereinbarung mit den zuständigen französischen Militärbehörden aus. Bäume und Sträucher wurden gepflanzt, die Gräberflächen begrünt und ein neuer Eingang mit einem schmiedeeisernem Tor zwischen Steinpfeilern und anschließenden Mauern gestaltet. Allerdings blieb das Problem der dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangel und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst. Endgültige Gestaltung Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges beginnen. Ab 1977 erfolgte der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Metall mit erhaben gegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden. Die 1 550 Gefallenen ruhen in Einzelgräbern. Die neun Gräber Gefallener jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen statt des Kreuzes eine Stele aus Naturstein. Die hebräischen Schriftzeichen besagen: 1. (oben) "Hier ruht begraben ... ."2. (unten) "Möge seine Seele eingeflochten sein in den Kreis der Lebenden." Die Bundeswehr übernahm den Antransport der für das Aufstellen der Metallkreuze erforderlichen Betonfundamente, die zumeist von Teilnehmern an Jugendlagern des Volksbundes versetzt wurden. Eine grundlegende landschaftsgärtnerische Überarbeitung, mit Begrünung der Gräberflächen, dem Setzen neuer Bäume und Büsche sowie der Pflege der vorhandenen Bpflanzung schloß sich an. Pflege: Der Friedhof wird ständig durch den Pflegedienst des Volksbundes betreut.

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