Salla

Russland
Gesamtbelegung: 7705
66°56'42.09"N; 29°9'44.99"E
Zur Information:

Die finnischen und russischen Grenzbeauftragten haben am 15.9.2013 vereinbart, dass es für aus Finnland nach Russland einreisende Touristen erlaubt ist, auf den in Russland liegenden deutschen, finnischen und russischen Friedhöfen ohne spezielle Erlaubnis zu halten. Der Vereinbarung ist noch am 26.8.2013 beim Treffen der Grenzbeauftragten bestätigt worden.


Das geplante Halten in der Grenzzone zum Besuch der Friedhöfe muss bei der Ankunft an der russischen Passkontrolle angemeldet werden.
Besucher wenden sich bitte vor Antritt ihrer Reise an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Bundesgeschäftsstelle Kassel.

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Hier ruhen über 6.800 Gefallene des Zweiten Weltkrieges.

1941 durch die Deutsche Wehrmacht angelegt, überstand der mit Natursteinmauern eingefasste, etwa drei Hektar große Friedhof, als einer der wenigen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion nahezu unbeschadet die Zeit; wohl auch, da er im Grenzsperrgebiet zu Finnland liegt.

1994/95 wurden die Natursteinmauern und das große Denkmal von 13,5 Metern Breite und 4,6 Metern Höhe durch Firmeneinsatz instand gesetzt, der Gedenkplatz gepflastert, Symbolkreuzgruppen über das Gräberfeld verteilt und die ehemalige Zufahrtsstraße wieder befahrbar gemacht. Im gleichen Zeitraum wurde der Baumbestand durch Teilnehmer vom Volksbund-Jugendlager gelichtet.

Nach mehrjährigen vergeblichen Versuchen konnte die Anlage im Jahr 2000 endlich fertiggestellt werden. Dazu zählte auch die Anbringung der einige Jahre zwischengelagerten 24 Schrifttafeln mit den Namen und Lebensdaten der hier Ruhenden an sechs Natursteinpfeilern beiderseits des Denkmals. Auf weiteren 12 Namenstelen aus Granit sind zusätzlich ca. 3 101 Namen und Daten verewigt.

Der Friedhof wurde am 28. August 2000 eingeweiht.