Saldus (Frauenburg)

Lettland
Gesamtbelegung: 23451
56°36'35.95"N; 22°27'25.96"E

Wegbeschreibung

Saldus (Frauenburg) liegt im südöstlichen Teil von Kurland (lett.: Kurzeme). Der Friedhof wurde etwa fünf Kilometer südlich von Saldus (Richtung Ezere) in Nähe des Dorffriedhofes Novadnieki errichtet. Von Riga aus benutzt man die erste nach Saldus führende Abfahrt. Ab Stadtmitte ist der Weg zum Friedhof mit Hinweiszeichen gekennzeichnet. Die genaue Adresse lautet: Deutscher Soldatenfriedhof Saldus (Frauenburg), 3801 Saldus, Friedhof Tervete, Gemeinde Novadnieki/Lettland

Im Jahr 1994 erhielt der Volksbund von der Rayonsverwaltung Saldus die Genehmigung, auf dem Territorium der Gemeinde Novadnieku - etwa 3 km südlich der Stadt Saldus - den Sammelfriedhof für Kurland (südwestl. Landesteil Lettlands) zu errichten.

Die Suche nach einem neuen Friedhofsgelände war notwendig geworden, weil der in der Stadt Saldus gelegene deutsche Soldatenfriedhof mit etwa 2.000 Toten wegen örtlicher Baumaßnahmen teilweise zerstört wurde und deshalb aufgelöst werden musste.

Wenige Kilometer südlich der Stadt Saldus hat der Volksbund am 04. September 1999 den größten Sammelfriedhof in den baltischen Ländern eingeweiht. Auf der über sechs Hektar großen Anlage können bis zu 30.000 Tote bestattet werden. Vor allem Gefallene aus den Kämpfen in Kurland (Ende 1944 bis Anfang 1945) erhalten hier ihre endgültige Ruhestätte. Über 22.900 Kriegstote wurden bislang in Saldus bestattet. Vom Eingangsgebäude mit Informationsraum (Auslage der Namenbücher) und sanitären Anlagen führt ein befestigter Weg zum Gedenkplatz. Ein steinener Lageplan erleichtert die Orientierung. Die Gräber sind mit Natursteinkreuzen gekennzeichnet. Ein Grabzeichen trägt auf der Vorder- und Rückseite Namen und Daten von je vier Gefallenen. Tote, deren Grablage nicht zuzuordnen ist, werden auf Pultsteinen direkt am Gräberfeld genannt. Die Grabkennzeichnung wird ständig fortgesetzt bzw. ergänzt.
Das 7,50 Meter hohe Metallhochkreuz steht am höchsten Punkt des Geländes und ist weithin sichtbar.

Am 4. September 1999 wurde der Friedhof Saldus feierlich eingeweiht.


Das Eingangsgebäude ist von April bis November geöffnet.

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