Riga Rumbula

Jüdische Gedenk- und Gräberstätte

In Rumbula sind in den Jahren 1942 bis 1944 Juden aus dem Rigaer Ghetto aber auch Juden aus Deutschland, die nach Lettland deportiert wurden, erschossen worden.
Das in einem Waldstück am südöstlichen Stadtrand von Riga gelegene Gelände wurde 1973 als Gedenkstätte ausgebaut. Das Territorium dieser Gedenkstätte umfasst 3,3 ha. Einen Teil dieser Fläche nehmen die sechs erhöht angelegten Massengräber ein. Der weitaus größte Teil des Territoriums besteht aus Rasen- und Gehölzflächen. Auf Initiative der Stadt Riga und unter finanzieller Beteiligung des Volksbundes wurde im Jahr 2000 mit einer umfassenden Instandsetzung der Gräberstätte begonnen. So wurden die Massengräber in der gleichen Weise wie auf der Gräberstätte Riga-Bikernieki hergerichtet, die Wege instand gesetzt, ein neues zentrales Mal errichtet und das Gelände gesäubert. Neben der Stadt Riga und dem Volksbund beteiligten sich die Organisation „Jewish Survivor of Latvia New York“ und private Sponsoren an der Finanzierung.
Am 30. November 2002 wurde die instand gesetzte Gräberstätte eingeweiht.
Um die Pflege des Friedhofes kümmern sich die jüdische Gemeinde Rigas und die Stadtverwaltung/Stadt Riga.