Riga Bikerniekiwald

Lettland

Wegbeschreibung

Die genaue Adresse lautet: Gräberstätte Bikernieki-Wald, Bikernieku iela, 1001 Riga/Lettland

Gräber- und Gedenkstätte Riga-Bikernieki



Zwischen 1941 und 1945 wurden etwa 25.000 deutsche Juden nach Riga deportiert und in ihrer überwiegenden Zahl im Wald von Bikernieki umgebracht.
Das etwa 8 ha große Gelände wurde seitens des lettischen Staates zu einer Schutzzone erklärt und dessen Grenzen mit Betonpfosten markiert.
Aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland, des Nationalen Fonds der Republik Österreich und der im "Riga-Komitee" vereinten deutschen Städte, hat der Volksbund in den Jahren 1999 bis 2001 die Gräberstätte instand gesetzt. Das Deutsche Riga-Komitee wurde im Mai 2000 gegründet. In ihm wirken zahlreiche deutsche Großstädte, die Stadt Wien und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zusammen. Das Komitee zählt heute 37 Städte zu seinen Mitgliedern.
Wichtigster Teil der Baumaßnahmen war die Einfassung und Kennzeichnung der Massengräber. Jedes Massengrab erhielt eine Stele, um sie besonders hervorzuheben. Auf dem Gedenkplatz wurden, nach dem Entwurf des Architekten Sergej Rizs, Granitstücke zum Gedenken der Toten aufgestellt. Das zentrale Mal bildet ein 6 m hohes Betonelement, in dessen Zentrum sich der Namensschrein befindet. Dort sind Namenbücher mit allen 2001 namentlich bekannten Deportierten eingelassen.

Anlässlich der Einweihung am 30. November 2001 wurden in den Namensschrein 21 Bronzehülsen mit den Namenslisten gelegt.
Am 10. Juli 2010 jährte sich der 10. Jahrestag des Deutschen Riga-Kommitees. Aus diesem Anlass fand eine Gedenkveranstaltung in Bikernieki auf der Gräberstätte statt.


Pate dieses Friedhofes ist der Volksbund, Landesverband Bremen

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