Reykjavik

Island
Gesamtbelegung: 17
64° 8'42.49"N; 21°56'56.38"W
In Fossvogur, hoch über dem Skerjafjördur, haben auf dem Zentralfriedhof der isländischen Hauptstadt Reykjavik während des Zweiten Weltkrieges 17 deutsche Flieger ihre letzte Ruhestätte gefunden. Es handelt sich um die Besatzung von vier Fernaufklärern, die in den Jahren 1941, 1942 und 1943 über Island abgeschossen worden waren. Die sterblichen Überreste der toten Flieger wurden 1957 aus Brautarholt und Buareyri nach Reykjavik überführt.

Die Gräberfläche der schlichten Stätte trägt eine Pflanzendecke aus Bergmoos, Stiefmütterchen und gelben Sendum und ist umschlossen von einer niedrigen Mauer, die durch erhöhte Sockelsteine mit Namen, Dienstgrad und Lebensdaten der Gefallenen unterbrochen wird.

Im Mittelpunkt der am 16. November 1958 eingeweihten kleinen Anlage steht eine Gruppe von drei Hochkreuzen aus isländischem Graustein.

Vor dem mittleren Kreuz ist eine Tafel aus Basalt angebracht. Die Inschrift lautet: "Hier ruhen 17 deutsche Soldaten des Krieges 39/45".

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