Retz

Österreich
Gesamtbelegung: 877
48°45'48.26"N; 15°56'23.51"E

Wegbeschreibung

Die Friedhofsanlage befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Wahrzeichen der Stadt Retz, der Retzer Windmühle. Diese Windmühle liegt westlich der Stadt und ist von weitem sichtbar und sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß vom Zentrum der Stadt leicht erreichbar. Über die Windmühlgasse kommt man zu einem asphaltierten Güterweg, der nach ca. 500 m unmittelbar in den Parkplatz vor der Windmühle und damit auch vor dem Soldatenfriedhof endet. Einige Hinweisschilder dienen zusätzlich der Orientierung. Zu Fuß nähert man sich ebenfalls über die Windmühlgasse, kann aber Richtung Norden in einen Erdweg einbiegen, der dann direkt zur Windmühle und so zum Soldatenfriedhof führt. (Gesamte Gehzeit ca. 15 bis 20 Minuten) Es führen auch Rad- und Wanderwege an dem Soldatenfriedhof vorbei.

Verlässt man die Weinstadt Retz im Bezirk Hollabrunn durch das Znaimer Tor und fährt auf der ausgebauten, ansteigenden Straße stadtauswärts durch die Weinberglandstraße hinauf auf den Kalvarienberg mit einer historischen Windmühle als Wahrzeichen, so sieht man schon bald das Hochkreuz des Soldatenfriedhofes.


848 Kriegstote des Zweiten Weltkrieges und 29 Kriegstote des Ersten Weltkrieges – im Jahre 1978 durch den Umbettungsdienst des Volksbundes aus den Bezirken Hollabrunn, Mistelbach und Korneuburg nach Retz überführt – ruhen auf dieser in einer natürlichen Heidelandschaft gelegenen 5.000 Quadratmeter großen Anlage.

Die Gräberstätte fügt sich harmonisch in das umgebende Landschaftsbild ein. Über einen naturbelassenen Pfad, begleitet von bodennaher Flora, erreicht man durch eine Öffnung im abgrenzenden Steinwall das Gelände der Gräberstätte.

Ein Granitpflasterweg führt vorbei am Hochkreuz zum tiefer liegenden, von Birkengruppen überstandenen Gräberfeld. Natursteinkreuze aus Waldviertler Granit kennzeichnen die Gräber der hier Ruhenden.

Am 30. September 1979 wurde der Friedhof eingeweiht.


Der Friedhof wurde zum 01.01.2011 in die Betreuung des Österreichischen Bundesministeriums für innere Angelegenheiten übergeben.