Rastede, Ev. Friedhof an der St. Ulrich Kirche

Deutschland
Gesamtbelegung: 231
53°14'45.1''N;8°12'04.7''E
Auf diesem Friedhof ruhen - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 231 Tote des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in 2 nebeneinanderliegenden Gräberfeldern in der Nähe des Haupteingangs "Am Friedhofsweg"
- Gräberfeld deutsche Soldaten:
Hier ruhen insgesamt
- deutsche Soldaten und Zivilpersonen, die meisten von ihnen fielen in der ersten Maiwoche 1945 während der Kämpfe im Raum Rastede, starben bei Luftangriffen oder später an ihren Verwundungen. Einige von ihnen blieben unbekannt.

- Sog. "Ausländergräberfeld"
Hier ruhen insgesamt 191 meist polnische und weitere osteuropäische ZwangsarbeiterInnen, die im Lager Hahn-Lehmden untergebracht waren und in Rasteder Betrieben oder, ab 1943 im Lazarett Hahn arbeiten mussten.Die überwiegende Zahl der Opfer sind Kinder von polnischen Zwangsarbeiterinnen, die während des Krieges und nach Kriegsende im Lager Hahn-Lehmden und späteren Krankenhaus für sog. "Displaced Persons" zur Welt kamen und an Krankheit und Unterernährung verstorben sind.
An die Opfer erinnert seit 2011 ein Mahnmal am Eingang des ehemaligen Lagergeländes Hahn..

Fotos: Volker Fleig 2014