Rakovnik

Tschechische Republik
Gesamtbelegung: 28
50°06'23.75"N; 13°43'29.70"E

Wegbeschreibung

Von der Straße Nr. 6 (E 48), Verbindung Karlovy Vary-Praha, via Lisany - auf der Straße Nr. 229 kommend in das Stadtzentrum fahren (Lisanska), dort nach rechts abbiegen der Vladislavova bzw. Havlickova bis zur Kreuzung folgen und nach rechts in die Kokrdovska einbiegen. Der Stadtfriedhof liegt im Zentrum von Rakovnik (Straße Korkrdovska) in leichter Hanglage. Dem Hauptweg folgen und auf das sowjetische Ehrenmal (oberste Terrasse) zugehen. Auf gleicher Terrasse befindet sich etwas unterhalb auf der linken Seite das deutsche Grabfeld.

In Rakovnik wurden die 36 Kriegstoten im oberen Teil des städtischen Friedhofes bestattet und die erhaltenen Gräber 1990/91 hergerichtet. Auf dem als Rasenfläche gestalteten Grabfeld ruhen die Toten in einer Reihe und 24 Granitkreuze tragen die Namen und Daten der Toten.

Hinter jedem Grabkreuz steht ein Lebensbaum, die später einmal eine Hecke bilden und das Grabfeld zu den benachbarten Zivilgräbern abgrenzen.

In der Mitte des Grabfeldes befindet sich eine Bronzetafel mit der Gedenkaussage.

Ein ursprünglich symbolisch angelegtes Gemeinschaftsgrab wurde 1996 aufgelöst, da die hier namentlich aufgeführten Toten außerhalb des heutigen Friedhofes geborgen wurden und ihre letzte Ruhestätte in Marianske Lazne (Marienbad) erhalten haben.

Die Einweihung des Friedhofs fand am 12. Mai 1991 statt.