Quero

Aktuelles
Wegen der stark gestiegenen Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus hat der Volksbund, gemäß Weisung der italienischen Behörden, seine Friedhöfe in Italien bis auf Weiteres geschlossen.
Italien
Gesamtbelegung: 3463
45°55'19.23"N; 11°56'25.89"E

Wegbeschreibung

Die Adresse des Friedhofs lautet: Deutscher Soldatenfriedhof Quero, Via Papa Giovanni XXIII 15, 32038 Quero-Vas (BL.), ITALIEN

Die Ehrenstätte Quero liegt weithin sichtbar auf dem Col Maor über dem Piavetal. Aufgrund des Staatsvertrages vom 2. Juni 1936, der alle Fragen der Kriegsgräberfürsorge zwischen den beiden Staaten auf der Grundlage der Gegenseitigkeit regelte, hat der Volksbund in dreijähriger Bauzeit die Kriegsgräberstätte Quero errichtet.


Auf der Kriegsgräberstätte in Quero ruhen 3 463 Gefallene des Ersten Weltkrieges der deutschen und österreichisch-ungarischen Armee. Die äußere Form des Males von Quero ist aus den Gegebenheiten der Landschaft erwachsen. Ein Turm, zu dem schmale Stufen emporführen, enthält den Gedenkraum für die Gefallenen.

Ein doppelter Mauerkranz, der im flachen Bogen den Turm mit der Bastion von der einen Seite her verbindet, stellt einen Laufgraben dar. Von der anderen Seite verbindet Turm und Bastion eine gerade Mauer, die zusammen mit der Innenmauer des Laufgrabens und mit einer Stelle des Turmes das mit Cotoneaster bepflanzte Kameradengrab umschließt.

Betritt man den Gedenkraum, so umgibt den Besucher ein glockenförmiger Raum, der sein indirektes Licht aus einem Lichtschacht empfängt, der die Glocke oder genauer das Kreuzgewölbe am Schnittpunkt einer Stützrippe durchstößt. Der verhältnismäßig helle Raum ist beherrscht von einem schwarzen Steinblock, einem mit Ornamenten verzierten Lesepult aus schwedischem Granit.

Die Kriegsgräberstätte wurde am 25. Mai 1939 eingeweiht.