Poznan-Milostowo

Wegbeschreibung

Von Berlin der E 30 nach Posen folgen. Die Stadt umfahren (Friedhof liegt im Osten). Nach Überqueren der Warthe rechts halten; am Verkehrskreisel Richtung Warschau, nach etwa 500 Metern ist rechts ein Parkplatz. Ein Fußweg (Gleise überqueren) führt zum Friedhof. Die genaue Adresse lautet: Deutsches Kriegsgräberfeld auf dem Kommunalfriedhof POSEN-MILOSTOWO, ul. Kępa 1 (es gibt zwei Eingänge: von der Warszawskastrasse und von der Gnieznienskastrasse), Poznan.

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Wegbeschreibung Routenplanung

52°24'53.99"N; 17°0'25.17"E

52°24'53.99"N; 17°0'25.17"E

Gesamtbelegung: 15675 Tote

Polen

Ganzjährig geöffnet

Das deutsche Kriegsgräberfeld Poznan-Milostowo ist der einzige historisch erhalten gebliebene deutsche Soldatenfriedhof im Raum Poznan (früher Posen). Der Friedhof wurde am 22. Oktober 1994 eingeweiht.

Friedhofbeschreibung

Poznan ist die Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Großpolen und liegt auf halber Strecke zwischen Berlin und Warschau. Die Kriegsgräberstätte befindet sich auf dem Gelände des städtischen Friedhofs Poznan-Milostowo. Ein zentraler Weg führt zu den Gemeinschaftsgräbern. Die Namen derer, die mit hoher Wahrscheinlichkeit dort begraben sind, sind auf 19 Bronzeplatten auf den Randmauern der Ruhestätte am Gedenkplatz verzeichnet.

Belegung

Auf diesem Friedhof sind mehr als 15.600 deutsche Soldaten bestattet. In drei Gemeinschaftsgräbern ruhen nach Volksbund-Schätzungen etwa 5.000 deutsche Soldaten, die Anfang 1945 bei den Kämpfen um die „Festung Posen“ gefallen oder dort in Kriegsgefangenschaft gestorben sind. Mehr als 10.600 Tote hat der Volksbund später zugebettet.

Historie

Die Schlacht um Posen begann am 25. Januar 1945, nachdem die zur Festung erklärte Stadt vollständig eingeschlossen war. Sie endete am 23. Februar 1945 mit der Kapitulation der letzten Besatzungstruppen in der Zitadelle der Stadt. Nach dem Ende der Kampfhandlungen bettete die Stadtverwaltung deutsche Gefallene aus Friedhöfen und Grabanlagen ins Massengrab in Milostowo um.

Die ersten Umbettungen fanden vom 14. Mai 1945 bis 15. Mai 1948 statt und umfassten 3.793 Kriegstote aus 124 Grablagen in und um Poznan, darunter zum Beispiel 756 Gefallene aus dem Schlosspark. 1957 wurden 1.185 im sowjetischen Kriegsgefangenenlager Kuhndorf verstorbene deutsche Kriegsgefangene nach Poznan-Milostowo in Sammelgräber umgebettet. 1993 begannen die Bauarbeiten für die Gestaltung des Gräberfeldes und des Gedenkplatzes. Die Einweihung fand am 22. Oktober 1994 statt. In einer weiteren Umbettungsaktion bis Ende 1996 fanden mehr als 8.000 deutsche Soldaten aus etwa 200 Orten der Gebiete um Pi³a, Konin, Kalisz, Zielona Góra und Poznan ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Milostowo.

Die Zubettungsblöcke erhielten bis 2015 nach und nach Pult-Steintafeln.

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