Ploudaniel-Lesneven

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Routenplanung

48°33'47.40"N; 4°17'57.58"W

48°33'47.40"N; 4°17'57.58"W

Gesamtbelegung: 5831 Tote

Frankreich

Ganzjährig geöffnet

Der zentrale Gedenkort auf der deutschen Kriegsgräberstätte Ploudaniel-Lesneven ist ein Mauerring von 23 Metern Durchmesser, der auf zwölf Stahlbetonstützen ruht.

Friedhofbeschreibung

Die deutsche Kriegsgräberstätte Ploudaniel-Lesneven im Nordwesten der Bretagne befindet sich südöstlich der Gemeinde Lesneven. Die Gemeinde Ploudaniel ist rund drei Kilometer entfernt. Beide Orte gehören zum Département Finistère. Bis Brest sind es 24 Kilometer. Das Eingangsgebäude zum Friedhof ist ein flacher, langgestreckter Bau aus rotem Granit. In einem zur Friedhofsseite offenen Raum liegt das Namenverzeichnis aus. Das Gräberfeld ist in 14 Blöcke eingeteilt. Zwei Hauptwege führen von der Eingangshalle zum zentralen Gedenkort, der aus einem auf zwölf Stahlbetonstützen ruhenden Mauerring von 23 Metern Durchmesser besteht. In der Mitte des Rings liegt das Kameradengrab mit 224 Gefallenen. Es ist durch einen sarkophargähnlichen Granitblock gekennzeichnet. Als Abdeckung des Grabes dienen große, um den Granitblock angeordnete Bronzetafeln. Drei Tafeln tragen die Namen der in Ploudaniel-Lesneven beigesetzten Toten, soweit diese bekannt sind.

Belegung

Auf dem Soldatenfriedhof ruhen mehr als 5.800 deutsche Gefallene des Zweiten Weltkrieges.

Historie

Während des Zweiten Weltkriegs tobten es in der Bretagne 1940 und besonders 1944 schwere Kämpfe. Am 20. Juni 1940 nahmen deutsche Truppen Brest ein. In den darauffolgenden Jahren bis zum Beginn der alliierten Landung im Juni 1944 forderten britische Luftangriffe auf den Kriegshafen Brest viele Opfer, insbesondere als von 1940 bis zum 11. Februar 1942 die Schlachtschiffe Scharnhorst und Gneisenau und der schwere Kreuzer Prinz Eugen im Hafen von Brest lagen. Am 19. September 1944 nahmen die Amerikaner die Hafenstadt ein. Nach Ende der Kämpfe legte der amerikanische Gräberdienst bei Lesneven ein Gräberfeld für deutsche Gefallene an. Später nahmen auch französische Behörden dort Zubettungen vor, so dass die Anlage bis auf etwa 2.600 Gräber anwuchs. Das deutsch-französische Kriegsgräberabkommen sah 1953 vor, die Gräberstätte durch Zubettungen der in den Départements Finistère und Cotes-du-Nord bestatteten Gefallenen zu erweitern. Im Januar 1961 begann der Volksbund mit der Umbettung der Toten. Dabei gelang es, zahlreiche bisher nicht bekannte Gräber aufzufinden und eine große Anzahl zunächst unbekannter Toter zu identifizieren. Der Friedhof wurde am 7. September 1968 eingeweiht.

Besonderheit

Schon vor der Fertigstellung der Anlage halfen Bremer Jugendgruppen, die freundschaftliche Beziehungen zu französischen Gruppen im Gebiet von Brest pflegen, bei den Arbeiten mit, zum Beispiel beim Versetzen der Grabsteine.

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