Osterburg

Deutschland
Gesamtbelegung: 50
52°45'32.52"N; 11°40'08.75"E
1980 wurde Am Weinberg in Arbeitseinsätzen von Betriebsbelegschaften und Einwohnern Osterburgs eine Kreis-Gedenkstätte für die "Opfer des Faschismus" erreichtet, projektiert vom VEB Kreisbau. Inmitten einer hohen Quadersteinmauer trägt ein gemauerter Obelisk, gekrönt von einer Flammenschale, die Schrifttafel "Ruhm und Ehre den Opfern des Faschismus / den Lebenden zur Mahnung".
Auf dem Friedhof wurden in drei Gemeinschaftsgräbern neun vermutlich polnische Zwangsarbeiter beigesetzt. Die sterblichen Überreste der gleichfalls hier bestatteten französischen und italienischen Zwangsarbeiter wurden nach Kriegsende in ihre Heimatländer überführt.

Quelle: S. Endlich und N. Goldenbogen, Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus, Band II. Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 1999.