Oksbøl

Wegbeschreibung

Die genaue Adresse lautet: Deutscher Soldatenfriedhof Oksbøl, Præstegaardsvej 19 6740 Oksbøl/DÄNEMARK. Friedhofsbüro: Team EBA, Torrupvej 10 Alslev, 6800 Varde

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Wegbeschreibung Routenplanung

55°38'3.22"N; 8°16'24.60"E

55°38'3.22"N; 8°16'24.60"E

Gesamtbelegung: 1796 Tote

Dänemark

Ganzjährig geöffnet

Auf dem Gelände eines Flüchtlingslagers entstand nach dem Zweiten Weltkrieg die Kriegsgräberstätte Oksbøl. Die Anlage ist Ruhestätte für Soldaten und Flüchtlinge.

Friedhofbeschreibung

Die Deutsche Kriegsgräberstätte Oksbøl liegt in Jütland an der dänischen Westküste. Der Ort Oksbøl gehört zur Kommune Varde. Ein Steinwall aus Feldsteinen umschließt die Gedenkstätte. Natursteinkreuze kennzeichnen die Gräber. Sie tragen auf Vorder- und Rückseite die Namen und Daten von je zwei Toten. Die Gräberfläche ist mit Heide bepflanzt. Am Ende des Hauptwegs steht ein drei Meter hohes Bronzekreuz. Im Gebäude am Rande des Friedhofs erinnert eine Ausstellung an die Situation der Flüchtlinge damals und informiert über die weltweite Arbeit des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Dort liegt auch das Namenbuch aus. Ein Orientierungsplan aus Bronze auf einem Steintisch am Eingang gibt eine Übersicht über die Lage der Gräber.

Belegung

Auf der Kriegsgräberstätte Oksbøl sind 121 deutsche Soldaten und 1.675 Flüchtlinge bestattet, die im Lager ums Leben gekommen sind.

Historie

Auf dem Gelände im damaligen besetzten Dänemark war gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ein Flüchtlingslager errichtet worden, in dem zwischen 1945 und 1949 bis zu 35.000 deutsche Flüchtlinge und Vertriebene untergebracht waren. Anfang 1945 waren Tausende Menschen aus dem Ostteil des Deutschen Reichs vor der sowjetischen Armee in den Westen geflohen.

Die Kriegsgräberstätte Oksbøl legten Flüchtlinge an. 1953 pflanzten junge Menschen, die selbst einige Jahre in Flüchtlingslagern verbringen mussten, Heidekraut und stifteten Holzkreuze, um die Gräber zu kennzeichnen. Auf dem Friedhof waren ursprünglich 1.247 Tote, darunter sehr viele Kleinkinder, beerdigt. Nach Abschluss des Kriegsgräberabkommens 1962 wurden durch den Volksbund 549 Zubettungen vorgenommen und der Friedhof vergrößert. Die Einweihung des neugestalteten Friedhofs fand 1969 statt.

Besonderheit

Während einer Gedenkstunde 1997 pflanzten deutsche und dänische Jugendliche gemeinsam einen Ginkgo-Baum als Symbol gegen das Vergessen. Auch heute helfen Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen noch regelmäßig in den Sommermonaten dem Volksbund bei der Pflege der Anlage.

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