Oebisfelde

Deutschland
Gesamtbelegung: 43
52°26'08.10"N; 10°58'43.70"E
Auf dem Friedhof liegen 9 deutsche Opfer des 1. Weltkrieges aus Oebisfelde, die zwischen dem 21. Januar 1915 und dem 24. Februar 1920 verstarben.
In der Mitte der Anlage befindet sich ein Obelisk für jene Gefallenen aus Oebisfelde, die andernorts bestattet sind. Auf drei Seiten werden – nach Jahren geordnet – deren Namen und Sterbedaten mitgeteilt; auf der vierten Seite ist folgende Inschrift zu lesen:

„1914 – 1918.
SIE STARBEN FÜR UNS!“

Unmittelbar vor dieser Anlage befindet sich ein Gräberfeld für Opfer des 2. Weltkrieges.


Auf dem Friedhof wurden die zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppten und 1944 verstorbenen Polinnen Sofia Graczyk und Eugenia Depczynski bestattet sowie der 1945 verstorbene Pole Stanislaw Adamiak und zwei ebenfalls 1945 verstorbene Russen.


Quelle: S. Endlich und N. Goldenbogen, Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus, Band II. Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 1999.

Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Die Gräber erhalten, den Frieden bewahren. Gräber für die Opfer des 1. Weltkrieges auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt, Magdeburg 2014.

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