Neuville-St.Vaast

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50°20'36.09"N; 2°45'7.88"E

50°20'36.09"N; 2°45'7.88"E

Gesamtbelegung: 44888 Tote

Frankreich

Ganzjährig geöffnet

Der deutsche Soldatenfriedhof Neuville-St. Vaast ist der größte des Ersten Weltkrieges in Frankreich.

Friedhofbeschreibung

Neuville-St. Vaast ist eine Gemeinde im Département Pas-de-Calais im Norden Frankreichs. Der Soldatenfriedhof liegt eineinhalb Kilometer südlich des Stadtzentrums. Der Eingangsbereich hat eine zum Friedhof hin offene Halle. Eine Reliefdarstellung auf einem Steinblock stellt den Frontverlauf von 1914 bis 1918 dar. Das Relief nennt auch 17 Friedhöfe anderer Nationen in unmittelbarer Umgebung, auf denen zusammen mehr als 200.000 Tote bestattet sind, darunter Engländer, Franzosen, Kanadier, Tschechen und Polen. Ein von der Gemeinde gestiftetes Holzkreuz trägt die Inschrift „Paix aux Hommes de Bonne Volonté“ (Frieden den Menschen, die guten Willens sind). An den Gräbern tragen Metallkreuze die Namen und Daten der hier Ruhenden. Von den 36.848 Gefallenen in Einzelgräbern sind 588 unbekannt. 8.040 Gefallene ruhen im Gemeinschaftsgrab. 32 Schieferkreuze kennzeichnen diesen 140 Meter langen Grabhügel. Die 842 Namen der hier bestatteten bekannten Gefallenen sind auf Metalltafeln festgehalten. Die 131 Gräber der Gefallenen jüdischen Glaubens erhielten statt des Kreuzes eine Grabstele aus Naturstein.

Belegung

44.888 deutsche Kriegstote des Ersten Weltkrieges ruhen in Neuville-St. Vaast. Die Anlage ist der größte deutsche Soldatenfriedhof des Ersten Weltkrieges in Frankreich. Aus mehr als 110 Gemeinden im Département Pas-de-Calais erfolgte die Umbettung der bis dahin in Feldgräbern oder kleinen Kriegsgräberstätten provisorisch beigesetzten deutschen Toten. Sie starben bei den schweren Kämpfen um Artois und um die Lorettohöhe von August 1914 bis Ende 1915, um die Vimy-Höhe Ostern 1917 und im Herbst 1918 sowie durch den zwischen den Großkampftagen andauernden Stellungskrieg.

Historie

Den Friedhof legten die französischen Militärbehörden zwischen 1919 und 1923 als Sammelfriedhof für deutsche Kriegstote aus dem Raum nördlich und östlich der Stadt Arras an. 1928 begann der Volksbund mit Arbeiten, um den Zustand des Friedhofs zu verbessern. 1935 übernahm die Wehrmacht die Patenschaft, Soldaten spendeten damals mehrere Millionen Reichsmark. Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund die endgültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. Am 13. November 1983 erfolgte die Einweihung des Friedhofs Neuville-St. Vaast.

Besonderheit

Noch heute werden in dieser Region Tote geborgen, etwa bei Bauarbeiten.

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