Nahrendorf - Neestahl, Zwangsarbeitergrab im Wald

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Routenplanung

53°10'39.5''N;10°51'29.3''E

53°10'39.5''N;10°51'29.3''E

Gesamtbelegung: 1 Toter

Deutschland

Im Wald von Nestahl, einem Ortsteil von Nahrendorf befindet sich das Grab des sowjetischen Kriegsgefangenen R. M. Jastschuk, der am 4. Juli 1944 nach Erntearbeiten bei einem Bad in der Elbe ertrunken ist. Da ihm ein Grab auf dem Nahrendorfer Friedhof verweigert wurde, begrub ihn der Gastwirt Friedrich Saucke einen Tag später in seinem Wald im Beisein seiner Kameraden. Das sehr gepflegte Kriegsgrab ist leicht zu finden. Von der Straße Am Alten Rundling bei Haus Nr. 10 auf einer Wiese parken. Am südlichen Ende der Wiese führt ein Weg in den Wald hangaufwärts. Nach etwa 250 m erreicht man auf der Anhöhe eine Wegespinne. Weiter gerade aus, jetzt leicht hangabwärts etwa 200 m bis zu einer weiteren Wegekreuzung. Von dort rechten Weg weiter. Nach 20 m findet man das umzäunte Grab auf der rechten Seite. Eine kleine Gedenktafel an einem Baum weist auf die Historie des Grabes hin. Fotos: Volker Fleig 2014

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