Nagykanizsa

Wegbeschreibung

Nagykanizsa liegt im Südwesten Ungarns, zwischen dem Plattensee und der kroatischen Grenze, an der Straße Nr. 7. Der Stadtfriedhof, in dem sich auch die Soldatenfriedhöfe 1914/18 und 1939/45 befinden, liegt am südöstlichen Stadtrand von Nagykanizsa. Die genaue Adresse lautet: Deutscher Soldatenfriedhof Nagykaniza, Gemeindefriedhof, Tripammer Gyula utca 1, 8800 Nagykaniza/Ungarn

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Wegbeschreibung Routenplanung

46°26'39.69"N; 16°59'50.56"E

46°26'39.69"N; 16°59'50.56"E

Gesamtbelegung: 727 Tote

Ungarn

Auf dem Kommunalfriedhof von Nagykanizsa wurden während des Zweiten Weltkrieges in den Parzellen XXXIV und XLII über 400 deutsche Soldaten in Einzelgräbern bestattet. Dieses Gräberfeld befand sich im hinteren linken Teil des Friedhofes. Schon einige Jahre nach dem Krieg waren Einzelgräber kaum noch zu lokalisieren und die gesamte ca. 100 mal 100 Meter große Fläche völlig verwahrlost. Erst nach Abschluss der Vereinbarung über die Einzelgrabpflege 1964 konnten zumindest einige Gräber hergerichtet und mit den Namen der Toten beschriftet werden. Eine Übereinstimmung mit den tatsächlichen Grablagen war jedoch in diesen Fällen nicht gegeben. Im Jahre 1990 erhielt der Volksbund die Genehmigung für die Anlage eines neuen deutschen Soldatenfriedhofes in Nagykanizsa. Im Juli 1991 wurde von unserem Umbettungsdienst das gesamte Gräberfeld geöffnet. Unter den 459 Toten befanden sich 98 ungarische Soldaten und Zivilisten sowie Kriegstote anderer Nationalität. Ihre Gebeine wurden auf dem neuen Soldatenfriedhof im rückwärtigen Teil des Stadtfriedhofes wieder bestattet. Außerdem erfolgten Zubettungen aus umliegenden Orten, so dass 754 Tote auf der Kriegsgräberstätte ruhen. Granitkreuze tragen auf der Vorder- und Rückseite ihre Namen und Daten. Ein Eichenhochkreuz steht inmitten der Anlage. Neben dem deutschen Soldatenfriedhof liegen die Soldatenfriedhöfe 1914/18 mit K.u.K.-Gefallenen und die sowjetische Anlage mit den Kriegstoten von 1940/45. Die Einweihung des neuen deutsch-ungarischen Soldatenfriedhofes erfolgte am 1. Oktober 1993. Nagykanizsa gilt als Sammelfriedhof für das Komitat Zala.

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