Marfaux

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Routenplanung

49°09'55.43''N; 3°54'05.01''E

49°09'55.43''N; 3°54'05.01''E

Gesamtbelegung: 2725 Tote

Frankreich

Ganzjährig geöffnet

Der deutsche Soldatenfriedhof Marfaux wurde 1921 von den französischen Militärbehörden als Sammelanlage für deutsche Gefallene eingerichtet, deren provisorische Grabstätten verstreut auf dem Areal von 92 Gemeinden und Ortsteilen in einem Umkreis von 20 Kilometer waren, darunter auch Orte südlich der Marne. Verhältnismäßig wenige der hier Ruhenden fanden den Tod während des deutschen Vormarsches bis zur Marne und des Rückzuges auf die Aisne im August und September 1914. Vergleichsweise hoch waren dagegen die Verluste während der deutschen Offensiven im Mai und Juli 1918 und des Rückzuges im Sommer und Herbst 1918. Diese Toten gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Westpreußen, Bayern, Hessen, Thüringen und Sachsen lagen. Darüber hinaus ruhen hier Gefallene aus allen Ländern und Provinzen des damaligen Deutschen Reiches. Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. 1928 aufgrund einer 1926 mit den zuständigen französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Dazu gehörten die Gestaltung des Einganges mit Treppe und Flügelmauern aus Naturstein sowie ein geschmiedetes Tor. Pflanzungen von Bäumen und Sträuchern sowie die Begrünung der Gräberflächen folgten. Mit der Errichtung eines zentralen Males am Gemeinschaftsgrab endeten die Arbeiten.Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst. Endgültige GestaltungNach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges beginnen.Außer einer grundlegenden landschaftsgärtnerischen Überarbeitung, an der auch freiwillige Helfer der Jugendlager des Volksbundes tatkräftig mitwirkten, erfolgte im Jahre 1975 der Austausch der provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Metall mit eingegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden. Die von der Bundeswehr antransportierten 35 Kilogramm schweren Kreuzfundamente versetzten freiwillige Helfer der Jugendlager des Volksbundes und unterstützten damit, ebenso wie die Soldaten der Bundeswehr, den Volksbund eindrucksvoll bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Von den 2 725 Gefallenen ruhen 1 700 in Einzelgräbern; 22 blieben namenlos.In dem Gemeinschaftsgrab mit 1 025 Opfern sind nur 209 namentlich bekannt. Die sechs Gräber der Gefallenen jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen als Kennzeichnung statt des Kreuzes eine Stele aus Naturstein. Die hebräischen Schriftzeichen besagen:1. (oben) "Hier ruht begraben ... ."2. (unten) "Möge seine Seele eingeflochten sein in den Kreis der Lebenden." Pflege:Der Friedhof wird ständig durch den Pflegedienst des Volksbundes betreut.

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