Kursk - Besedino

In Kursk-Besedino (ca. 3 km nördl. des Dorfrandes) hat der Volksbund einen Soldatenfriedhof gebaut. Dort werden die in den Gebieten Kursk, Orel, Woronesch, Tula und Belgorod von unserem Umbettungsdienst noch zu bergenden deutschen Soldaten eingebettet. Die Zahl der deutschen Gefallenen in diesen Gebieten wird auf ca. 130 000 geschätzt. Auf dem ca. vier Hektar großen Gelände ist Platz für ca. 50 000 Tote.


Mit den Bauarbeiten wurde 2006 begonnen. Das Friedhofsgelände ist mit einem Zaun aus Metallgitterelementen und Natursteinpfosten eingefriedet. Außerdem wurde ein Gedenkplatz mit einem Hochkreuz aus Naturstein angelegt. Die Zubettungen laufen seit 2005; bis Ende 2018 wurden über 50.000 Tote eingebettet. Die Namen der identifizierten und der unter den Unbekannten ruhenden Toten werden nach Stand der Zubettungen und Identifizierung in alphabetischer Folge auf Natursteinstelen an den Gräberblöcken verzeichnet. Die belegten Gräberflächen erhalten Symbolkreuzgruppen. Auf Wunsch vieler Hinterbliebener wurden die 7 117 Namen und Daten der (noch) nicht geborgenen oder vermissten Toten auf Stelen verewigt. Auf einem besonderen Teil der Kriegsgräberstätte ist eine Gedenkstätte für die in der Region in Kriegsgefangenschaft Verstorbenen gestaltet.

Die Kriegsgräberstätte wurde am 17. Oktober 2009 eingeweiht.

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