Karlovy Vary Karlsbad

Tschechische Republik
Gesamtbelegung: 2018
50°13'48.17"N; 12°53'21.12"E

Wegbeschreibung

Der Friedhof liegt im Ortsteil Drahovice, oberhalb der Stadt in der Nähe des Hotels "Slavia"; von Cheb (Eger) kommend der Straße Nr.6 (E 48) Richtung Praha folgen. Nach dem Abzweig der Straße Nr. 13 (E 442) Richtung Chomutov liegt auf der E 48 nach ca. 1 km auf der rechten Seite eine Tankstelle, direkt dahinter die Abfahrt zum Friedhof (bzw. über die Tankstelle). Hinter der Abfahrt sofort nach links abbiegen (Krokova, Liticka), vor der Sportanlage wieder nach links (Mozartova) und am Ende abermals nach links (Hrbitovni), bis zum Parkplatz oberhalb des Friedhofes auf der rechten Seite. Die "Berliner Gräber" liegen am Friedhofshauptweg auf der linken Seite. Sie sind am Rondell, Hochkreuz und den Namenstafeln erkennbar.Die Grabfelder des Ersten und Zweiten Weltkrieges, sowie der Altan (offenes Friedhofshäuschen) befinden sich am Ende dieses Hauptweges in unmittelbarer Nachbarschaft zum sowjetischen Soldatenfriedhof.

Auf dem Stadtfriedhof in Karlsbad ruhen Tote des Ersten und Zweiten Weltkrieges, darunter Verstorbene aus den Krankenhäusern und Lazaretten, die insbesondere aus Berlin evakuiert wurden sowie zivile Kriegsopfer, die im Bereich der sogenannten "Berliner Gräber" bestattet wurden.
Von 1992 bis 1993 richtete der Volksbund die Gräbflächen des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie die der "Berliner Gräber" her.

Die Gräber des Ersten Weltkrieges erhielten eine Rasendecke, Symbolkreuzgruppen und ein kleines Hochkreuz mit Gedenktafel. Das Grabfeld mit den erkennbaren Einzelgräbern des Zweiten Weltkrieges wurden eingeebnet, die Gräber wurden durch Granitkreuze gekennzeichnet, die die Namen, Daten und Dienstgrade der Gefallenen tragen. Eine angrenzende Fläche wurde ebenfalls planiert und die dort Ruhenden auf zwei Bronzegußtafeln namentlich erfasst.

Zentrale Gedenkstätte für die Toten beider Weltkriege ist der Altan (offenes Friedhofshäuschen) mit der Gedenkinschrift in tschechischer, russischer und deutscher Sprache.

Einige Kriegsgräber im Eingangsbereich des Friedhofes wurden eingebettet und zu einer Wiese für anonyme Bestattungen umgestaltet. Die verbliebenen Gräber wurden planiert und durch Symbolkreuzgruppen gekennzeichnet. Die Namen der Toten sind in 14 Bronzegusstafeln an einem Rondell mit Hochkreuz eingelassen. Eine Gedenktafel weist auf die hier Bestatteten hin.

Der Friedhof wurde am 15. Mai 1993 eingeweiht.

Hier ruhen 2.100 Gefallene des II. Weltkrieges.

Öffnungszeiten:
April - Oktober/1. November: 7 Uhr - 19 Uhr
November - März: 8 Uhr - 18 Uhr

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