Kaliningrad - Sammelfriedhof

Wegbeschreibung

Aus dem Zentrum Königsbergs/Kaliningrads (Nähe Bernsteinmuseum) nimmt man die Straße Richtung Zelenogradsk / Cranz (Alexander-Newski-Straße, ehem. Cranzer Allee). Die Kriegsgräberstätte liegt stadtauswärts auf der rechten Straßenseite hinter einer großen Flügelmauer mit Toreinfahrt.

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Wegbeschreibung Routenplanung

54°44'18.30"N; 20°32'1.48"E

54°44'18.30"N; 20°32'1.48"E

Gesamtbelegung: 14059 Tote

Russland

Barrierefrei
Ausstellung

Ganzjährig geöffnet

„Die Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens.“(Albert Schweitzer, Friedensnobelpreisträger) Dieser Friedhof für Gefallene und Bombenopfer des Zweiten Weltkrieges wurde durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. im Auftrag der Bundesregierung ausgebaut. Junge Menschen aus Europa helfen im Rahmen internationaler Jugendcamps bei der Pflege und bauen Brücken der Verständigung. Im Frühjahr 1945 hatten die nach Westen vorrückenden sowjetischen Truppen auch Königsberg eingekesselt. Unzählige Flüchtlinge hatten sich hierher gerettet. Nach anhaltenden schweren Abwehrkämpfen, die unter den Verteidigern, Zivilisten und Flüchtlingen zigtausende Opfer forderten, musste die Stadt mit den angrenzenden Gebieten aufgegeben werden. 1995 begannen die Planungen des Volksbundes, den ehemaligen Friedhof Cranzer Allee, auf dem bereits bis zu 5 000 Bombenopfer, Soldaten, Flüchtlinge und Kriegsgefangene verschiedener Nationen bestattet sind, zu einer Kriegsgräberstätte umzugestalten. Die erforderlichen Bauarbeiten begannen 2001 und konnten zwei Jahre später abgeschlossen werden. Die Umbettungen der Opfer aus den vielen Grablagen innerhalb der Stadt und im Umland werden noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Bis heute habe hier über 14.000 Gefallene ihre letzte Ruhe gefunden. Die Anlage wurde am 23. August 2003 eingeweiht. Die Toten dieses Friedhofes mahnen zum Frieden.

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