Jöhvi

Estland
Gesamtbelegung: 7317
59°21'52.74"N; 27°23'53.71"E

Wegbeschreibung

Von Tallinn aus fährt man direkt in den Ort Jöhvi und erreicht nach etwa 100 Metern den Friedhof, der unmittelbar an den Zivilfriedhof angrenzt. Die genaue Adresse lautet: Deutscher Soldatenfriedhof Jöhvi (Jewe), Rakverestr. 41, 41532 Jöhvi/Estland.

Jöhvi ist Verwaltungssitz des Kreises Ida-Virumaa. Auf dem Friedhof ruhen etwa 3.000 Soldaten, die während der Kämpfe an der Narva-Front im Sommer 1944 fielen. In den 70er Jahren wurde das Gelände bebaut und dabei ein Teil des Friedhofes zerstört.

Nach der Unabhängigkeit Estlands haben sich in Jöhvi unter Leitung der örtlichen Verwaltung und Kirchengemeinde Initiativgruppen gebildet, die sich für den Schutz des Geländes und die Wiederherrichtung des Friedhofes eingesetzt haben.
Nach einer Bauzeit von 2 Jahren konnte der Volksbund den Friedhof am 04.08.2001 feierlich einweihen. Die Kriegsgräberstätte, die von einer Natursteinmauer umfasst ist, liegt direkt neben dem Zivilfriedhof. Das Gelände wurde mit Rasen eingesät und mit Bäumen bepflanzt. Am seitlichen Eingang, der von einem Metalltor verschlossen gehalten wird, befindet sich ein Stein, in dem der Orientierungsplan des Friedhofes eingraviert wurde. Kreuzgruppen aus Granit symbolisieren die Gräberflächen. Die Namen der Toten sind auf Namenstelen in alphabetischer Reihenfolge genannt. Auf dem Gedenkplatz mit dem Metallhochkreuz befinden sich die Stelen mit den Namen der während des Krieges hier beigesetzten Toten. Die vom Volksbund aus anderen Grablagen in Jöhvi zugebetteten Kriegstoten ruhen in den Blöcken 1 bis 4. Ihre Namen tragen die vor den Blöcken aufgestellten Stelen.

Betreuer des Friedhofes ist die Kirchgemeinde Jöhvi, Rakverestr. 6 in Jöhvi.

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