Joachimow-Mogily / Joachimow

Polen
Gesamtbelegung: 2567
52° 3'18.92"N; 20°14'33.10"E

Wegbeschreibung

Von Posen auf der E 30 Richtung Warschau fahren. In der Ortschaft Lowicz (ca. 80 km von Warschau) in Richtung Bolimow fahren. Von dort ist der Friedhof ausgeschildert. Deutscher Soldatenfriedhof Joachimów-Mogily, 99- 417 Bolimów.

Mit dem Bau des Friedhofes 60 Kilometer westlich von Warschau war bereits nach dem Ersten Weltkrieg begonnen worden. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verhinderte die Fertigstellung, die Einbettung von Gefallenen unterblieb.

1991/92 wurde das Gelände mit der noch erhaltenen kreisförmigen Anlage aus rotem Sandstein Ruhestätte für über 2.500 deutsche Gefallene des Zweiten Weltkrieges. Da der deutsche Gräberteil einem Straßenbau weichen musste, wurden sie vom Friedhof Warschau-Powazki hierher überführt. In der kreisförmigen Anlage sind alle Toten bestattet, deren Gebeine noch geborgen werden konnten. Die Gräber sind mit Grabplatten, die mehrere Namen tragen, gekennzeichnet.
Für alle Gefallenen, die nicht mehr gefunden wurden, sind Namenplatten oberhalb der kreisförmigen Mauer angebracht. Ein Hochkreuz vollendet den Friedhof. Die Einweihung fand am 5. Oktober 1991 statt.


Nach Diebstählen auf der Kriegsgräberstätte Joachimow in Polen mussten 28 Namentafeln aus Metall ersetzt werden. Da die Anlage sehr abgeschieden liegt und eine erneute Möglichkeit des Diebstahles bestand, wurden die Namentafeln durch Tafeln aus Alu-Dibond ersetzt.

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