Ilsenburg

Deutschland
Gesamtbelegung: 66
51°52'15.76"N; 10°41'26.72"E
Auf dem Friedhof in Ilsenburg befinden sich die Gräber von 31 Opfern des 1. Weltkrieges, davon 19 Deutsche und 12 unbekannter
Nationalität. Sie wurden in einer kreisförmigen Anlage bestattet. Soweit bekannt, verstarben diese zwischen dem 2. Oktober 1914 und
dem 17. Dezember 1918. In einer Quelle vom Dezember 1917 heißt es über die Anlage: „18 gut angeordnete Gräber, die einen kleinen, zur Aufnahme eines Denkmals bestimmten Platz umschließen.“
In der Mitte der Anlage steht ein Obelisk, der erst nach Ende des
Krieges errichtet wurde. Auf ihm ist seitlich jeweils ein Eisernes Kreuz abgebildet.
Die Inschrift darunter lautet:

„IM TODE VEREINT
1914 – 1918 1939 – 1945“

und

„GESTORBEN FÜR IHR VATERLAND“


Auf dem Friedhof ruhen in einer Ehrenanlage je ein namentlich benannter Lette, Russe, Italiener und Tschechoslowake. Sie kamen zwischen Januar und Mai 1945 ums Leben. Vermutlich gehörte der Italiener dem kurzzeitig im Frühjahr 1945 hier eingesetzten Außenkommando des KZ Mittelbau-Dora mit 16 italienischen Kriegsgefangenen an.

Quelle: S. Endlich und N. Goldenbogen, Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus, Band II. Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 1999.

Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Die Gräber erhalten, den Frieden bewahren. Gräber für die Opfer des 1. Weltkrieges auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt, Magdeburg 2014.

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