Hürtgenwald-Vossenack-Kriegsgräberstätte

Wegbeschreibung

Simonskaller Straße, 52393 Hürtgenwald

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Wegbeschreibung Routenplanung

50°40'31.76"N; 6°20'58.97"E

50°40'31.76"N; 6°20'58.97"E

Gesamtbelegung: 2220 Tote

Deutschland

Ganzjährig geöffnet

Die Kriegsgräberstätte Vossenack ist einer von zwei Friedhöfen des Zweiten Weltkrieges im Hürtgenwald im Nationalpark Eifel.

Friedhofbeschreibung

Vossenack gehört zur Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen. In dem Ort befindet sich neben Hürtgen die zweite Kriegsgräberstätte im Hürtgenwald. Die Orte sind nur fünf Kilometer voneinander entfernt und liegen im einstigen Kampfgebiet des Zweiten Weltkriegs zwischen Aachen, Düren und dem Hohen Venn. Für die Planung der Friedhofsanlage zeichnete der Architekt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Robert Tischler verantwortlich. Bei der Gestaltung der Anlage wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass sich die Kriegsgräberstätte harmonisch in die Landschaft einfügt. Die Namen der Toten sind in rechteckige Steinplatten eingraviert, die in den Boden eingelassen sind.

Belegung

Auf dem Friedhof Vossenack ruhen 2.334 Kriegstote des Zweiten Weltkrieges. Unter ihnen befinden sich auch 35 Männer eines Minenräumkommandos, die bei den Umbettungsarbeiten durch Minen ihr Leben verloren.

Historie

Der Name Hürtgenwald steht für eine der blutigsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges, die vom 12. September 1944 bis zum 23. Februar 1945 in diesem Gebiet tobte. Die Kämpfe forderten etwa 12.000 deutsche und Tausende amerikanischer Tote. Die deutschen Gefallenen haben auf unzähligen Kriegsgräberanlagen in der Eifel eine bleibende Ruhestätte gefunden. Viele wurden durch den amerikanischen Gräberdienst jenseits der Grenze auf den deutschen Soldatenfriedhöfen in Lommel und Recogne-Bastogne in Belgien sowie in Ysselsteyn in den Niederlanden bestattet. Die meisten der im Hürtgenwald und bei der Ardennen-Offensive umgekommenen Amerikaner wurden in die USA überführt. Die verbliebenen Toten erhielten eine letzte Ruhestätte auf den amerikanischen Soldatenfriedhöfen Margraten in den Niederlanden, Henri-Chapelle und Neuville-en-Condroz in Belgien oder Hamm in Luxemburg. Den Friedhof bei Vossenack legte der Volksbund zwischen 1949 und 1952 an. Zunächst wurden die Toten vom Gemeindefriedhof dorthin umgebettet. Hinzu kamen viele Gefallene, deren sterbliche Überreste nach und nach in den umliegenden Wäldern geborgen wurden. 767 Kriegstote kamen von verschiedenen Gemeindefriedhöfen des Monschauer Landes hinzu. Der Friedhof wurde am 31. August 1952 eingeweiht.

Besonderheit

Untertrennbar verbunden mit dem Soldatenfriedhof Vossenack ist Julius Erasmus. Der Pionierhauptmann der Wehrmacht barg im Gebiet um Vossenack nach dem Krieg 1.557 Leichen toter deutscher Soldaten, registrierte und bestattete sie. Er wurde weit über die Grenzen des Eifellandes als „Totengräber von Vossenack“ bekannt.

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