Gelbensande, Friedhof am Jagdschloss

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Routenplanung

54°12'27.23"N; 12°18'48.16"E

54°12'27.23"N; 12°18'48.16"E

Gesamtbelegung: 53 Tote

Deutschland

Ganzjährig geöffnet

Friedhofbeschreibung

Dieser Lazarettfriedhof liegt, Am Jagdschloss 5, in Gelbensande und ist heute eine Kriegsgräberstätte. Schüler des Gymnasiums Rövershagen - Europaschule haben mit Unterstützung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. in einem Projekt die Lazarettgeschichte eindrucksvoll aufgearbeitet, den Friedhof neu gestaltet und seine Pflege übernommen.

Belegung

Hier liegen 53 Tote in Einzelgräbern und 5 Tote in Sammelgräbern

Historie

Am 1. Mai 1945 blieb auf den Bahngleisen in der Nähe des Jagdschlosses ein aus Pommern evakuiertes, aus zwei Eisenbahnzügen bestehendes Lazarett liegen. Sein Kommandant hatte von dem ungenutzt stehenden Fürstenhaus erfahren, ließ kurzerhand die etwa 750 Verwundeten ausladen und richtete hier ein Hilfslazarett ein. Die an Krankheiten oder Verwundungen Verstorbenen wurden auf dem unweit des Schlosses eigens angelegten Waldfriedhof beigesetzt. Neben Deutschen fanden hier Rumänen, Polen, Italiener, Letten, Litauer, Ukrainer und russische Wlassow-Soldaten ihre letzte Ruhestätte.

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