Futa-Pass

Italien

Öffnungszeiten

Ganzjährig geöffnet

Gesamtbelegung: 30776
44°5'41.45"N; 11°16'25.70"E

Wegbeschreibung

62 km südlich Bologna an der Staatsstraße Nr. 65, die Bologna mit Florenz verbindet und unmittelbar über den Friedhof Futa-Pass verläuft (903 m Höhe). Den Friedhof erreicht man auf einer kurzen, nach Westen führenden Nebenstraße, die unweit des Passes von der Staatsstraße Nr. 65 abzweigt. Von Florenz aus beträgt die Entfernung auf der gleichen Straße 44 km. Über die Autobahn ist die Ausfahrt Firenzuola am günstigsten. Die genaue Adresse des Friedhofs lautet: Deutscher Soldatenfriedhof Futapass, Cimitero Militare Germanico Passo della Futa, Via Futa-Bruscoli, 59 A, 50033 Firenzuola (FI)

  • Ausstellung
  • Ansprechpartner

Der Soldatenfriedhof Futa-Pass liegt im Apennin auf 952 Metern Höhe. Er wurde am 28. Juni 1969 eingeweiht und ist die größte deutsche Gedenkstätte in Italien.

 

Friedhofbeschreibung

Auf einer Bergkuppe 40 Kilometer nördlich von Florenz und 40 Kilometer südlich von Bologna liegt der Soldatenfriedhof Futa-Pass auf 952 Metern Höhe. Im Aufenthaltsraum des Eingangsgebäudes liegen die Namenverzeichnisse der bestatteten Gefallenen aus. Ein großer Plan des Friedhofs erleichtert die Orientierung bei der Suche nach Gräbern.

Eine 2.000 Meter lange Mauer zieht sich spiralförmig den Berg hinauf, schließt die Gräber der Gefallenen auf Terrassen ein und endet in einer steil in den Himmel laufenden Mauerscheibe. Die letzte Spirale der Mauer bildet den „Ehrenhof“. Von dort führt eine Treppe in den Gedenkraum der Krypta, neben dem das Gemeinschaftsgrab mit 397 deutschen Gefallenen liegt. Am Eingang des Gedenkraums sind ihre Namen in fünf große Wandtafeln aus Naturstein eingemeißelt. Zur Erinnerung an den aufgelösten deutschen Soldatenfriedhof Cervia hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die bei der Überführung der Gefallenen erhalten gebliebenen Gedenksteine im Cervia-Raum der Krypta aufgestellt.

Das in Terrassen angeordnete Gräberfeld ist in 72 verschieden große Gräberblöcke gegliedert. Die gesamte Anlage ist von keinem Punkt komplett zu überblicken. In 70 mal 40 Zentimeter großen Grabplatten sind die Namen und die Angaben zur Person des jeweiligen Gefallenen eingemeißelt. Der Soldatenfriedhof Futa-Pass wurde am 28. Juni 1969 eingeweiht.

 

Belegung

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat die Toten aus Feldgräbern und Gemeindefriedhöfen der umliegenden zehn Provinzen Bologna, Florenz, Forli, Lucca, Modena, Pesaro, Pisa, Pistoia, Ravenna und Reggio Emilia geborgen. Das war notwendig, um die Gräber der Gefallenen zu erhalten und noch unbekannte Tote zu identifizieren.

 

Historie

Das Gebiet um den Futa-Pass war der markanteste Kampfraum der sogenannten Gotenstellung. An der Verteidigungslinie trafen im April 1945 deutsche und alliierte Truppen aufeinander. Am 21. April 1945 brach die deutsche Apennin-Verteidigung nach schweren Kämpfen zusammen. Der größte Teil der in den dortigen Kämpfen Gefallenen ist auf dem Soldatenfriedhof Futa-Pass bestattet.

 

Besonderheiten

Mit 30.776 Gefallenen ist die Anlage am Futa-Pass im Gebirgszug Apennin der größte deutsche Soldatenfriedhof in Italien.

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