Fey

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49°01'08.36"N; 6°05'47.74"E

49°01'08.36"N; 6°05'47.74"E

Gesamtbelegung: 2005 Tote

Frankreich

Département Moselle 2.005 deutsche Kriegstote 3 Opfer der k.u.k. Österr.-Ung. Armee Erster Weltkrieg Der deutsche Soldatenfriedhof Fey wurde von den französischen Militärbehörden im Jahre 1923 als Sammelfriedhof für deutsche Kriegstote angelegt, deren provisorische Grabstätten im Westen und Nordwesten von Metz zwischen Gravelotte und Ars bis in den Bereich des Priesterwaldes bei Flivey lagen. Weitere Tote wurden südlich von Metz aus Gebieten zwischen Mosel und Nordvogesen geborgen. Ein Teil der Bestatteten verlor das Leben bereits Anfang des Krieges im Verlauf der "Schlacht in Lothringen" Mitte August bis Anfang September 1914 infolge der überaus harten Kämpfe im Priesterwald - westlich Pont à Mousson. In den Jahren 1915-1917 sowie des Stellungskrieges in den sogenannten "ruhigen Abschnitten" zwischen den Großkampftagen. Besonders verlustreich waren die Abwehrkämpfe in der Schlussphase des Krieges Oktober - November 1918. Viele Soldaten erlagen ihren Verletzungen in den Lazaretten oder starben durch Unfälle und Krankheiten an der Front und im Etappendienst. Die hier Ruhenden gehörte Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen vor allem in Bayern, aber auch in Lothringen, Westfalen, Westpreußen, Posen, Schlesien, Brandenburg, Baden, Württemberg, Sachsen und im Rheinland lagen. Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. aufgrund einer 1926 mit den zuständigen französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Im Jahre 1931 begann die Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und einer den ganzen Friedhof umgebenden Hecke. Ein neuer Eingang in Form eines geschmiedeten Tores zwischen Pfeilern aus rotem Vogesensandstein wurde geschaffen. Aus dem selben Steinmaterial erhielt das Gemeinschaftsgrab eine neue Einfassung. Als zentrales Mal wurde ein von einem Kupferkreuz gekrönter monolithischer Gedenkstein errichtet. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst. Endgültige Gestaltung Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges beginnen. Bereits vorher hatten jugendliche Helfer des Volksbundes gärtnerische Vorarbeiten geleistet. Im Jahre 1973 konnten die bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Metall mit eingegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden ausgetauscht werden. Auch hier halfen Jugendliche beim Versetzen der 35 Kilogramm schweren Betonfundamente mit. Den Transport hatte die Bundeswehr übernommen. Von den 2.005 Gefallenen ruhen 1.484 in Einzelgräbern; 18 blieben unbekannt. In dem Gemeinschaftsgrab mit 521 Opfern blieben 176 ohne Namen. Die fünf Gräber der Gefallenen jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen als Kennzeichnung statt des Kreuzes eine Stele aus Naturstein. Die hebräischen Schriftzeichen besagen: 1. (oben) "Hier ruht begraben ... ." 2. (unten) "Möge seine Seele eingeflochten sein in den Kreis der Lebenden."

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