Feltre

Aktuelles
Wegen der stark gestiegenen Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus hat der Volksbund, gemäß Weisung der italienischen Behörden, seine Friedhöfe in Italien bis auf Weiteres geschlossen.
Italien
Gesamtbelegung: 271
46°00'56.97"N; 11°55'04.94"E

Wegbeschreibung

Adresse: Deutscher Soldatenfriedhof Feltre, Viale Cavour, 32032 Feltre

Die Stadt im Gebiet der mittleren Piave war ein wichtiger Etappenort hinter der Front, als in den letzten Monaten des Jahres 1917 die deutsche und österreichische Offensive an der Piave und im Gebiet des stark umkämpften Monte Grappa und des Monte Tomba zum Stillstand gekommen war. Viele Lazarette befanden sich hier. Nicht nur in Feltre, sondern auch in vielen Nachbarorten wurden damals die deutschen Gefallenen bestattet. Alle diese Kriegsgräberstätten und verstreuten Gräber wurden aufgelassen und die Gebeine nach Quero überführt. Einzig der kleine Soldatenfriedhof Feltre mit dem Beinamen „San Paolo“, nach der in der Nähe gelegenen Kirche gleichen Namens aus dem 16. Jahrhundert benannt, blieb bestehen.


Die Ehrenstätte birgt 271 Gefallene, davon 68 Österreicher. Die Kriegsgräberstätte erhielt ihren besonderen Charakter durch die großartige landschaftliche Umgebung: Hügel mit Landhäusern und bäuerlichen Anwesen, Mais- und Weinfelder und bewaldete Hänge, die das weite Talbecken einrahmen. Steinkreuze aus rotbraunem Porphyr kennzeichnen die Gräber in der Rasenfläche.

Der Eingangsbau aus Kalkstein liegt von dem Zugangsweg aus gesehen auf einer niedrigen Böschung. Eine kleine steinerne Laube, die an das Eingangsgebäude angegliedert ist, enthält eine Tafel mit den Namen der hier Ruhenden.