Edewecht - Kriegsgräberstätte

Deutschland
Gesamtbelegung: 433
53°7'47.9''N;7°59'15.1''E
7 Tage - beginnend am 14. April 1945 - dauern die Kämpfe um den Brückenkopf am Küstenkanal. Dabei wird der Ort Edewecht zu 70 Prozent zerstört. 400 deutsche Soldaten fallen. Die ursprünglich größtenteils in Feldgräbern beigesetzten Toten erhalten im Zeitraum eines Jahres ihre gemeinsame Ruhestätte auf der Kriegsgräberstätte Edewecht, die am 22. Mai 1949 feierlich eingeweiht wird. Dieser Friedhof ist die erste Kriegsgräberstätte, die der Volksbund nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gebaut hat. 80 der 400 Steinkreuze tragen die Inschrift "Unbekannter Soldat". Der Marinemaat Fritz Henschel, geboren am 26. Juni 1909, läuft mit seinem Schiff am 2. April 1945 in Wilhelmshaven ein. Er und seine Kameraden werden sofort in "Feldgrau" gekleidet und kommen an die Front - Kampfgebiet um Edewecht. Am 17. April wird Fritz Henschel bei einer Hilfeleistung zusammen mit dem Sohn eines Arztes in Edewechter Damm-Süddorf tödlich getroffen. Er erhält später sein Grab auf der Kriegsgräberstätte Edewecht.