Duchowschtschina

Wegbeschreibung

Der Friedhof liegt etwa 60 Kilometer nordöstlich der Stadt Smolensk am Rande der russischen Kleinstadt Duchowschtschina (knapp 4.400 Einwohner). Ca. 20 km nordöstlich Gagarin (Gshatsk)

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Wegbeschreibung Routenplanung

55°10'46.88"N; 32°24'25.21"E

55°10'46.88"N; 32°24'25.21"E

Gesamtbelegung: 58603 Tote

Russland

Barrierefrei

Ganzjährig geöffnet

Auf dem Sammelfriedhof Duchowschtschina können bis zu 70.000 Tote eingebettet werden. Die Anlage wurde 2013 eröffnet.

Friedhofbeschreibung

Der Sammelfriedhof Duchowschtschina ist die letzte große deutsche Kriegsgräberstätte, die der Volksbund im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland in Russland angelegt hat. Die Friedhofsanlage Duchowschtschina liegt in der Nähe der gleichnamigen Kleinstadt, etwa 60 Kilometer nordöstlich der Oblasthauptstadt Smolensk. Die fünf Hektar große Anlage ist eingefriedet und begrünt. Sie bietet Platz für bis zu 70.000 deutsche Kriegstote. Endpunkt der Hauptachse ist der runde Gedenkplatz, in dessen Mitte sich ein Hochkreuz befindet. Die Namen der Toten sind auf Namenstelen aus Granit verzeichnet. Auf dem Friedhof verteilen sich Symbolkreuzgruppen.

Belegung

Auf der Kriegsgräberstätte Duchowschtschina sind 58.603 Tote des Zweiten Weltkriegs aus den Gebieten Smolensk, Brjansk und Kaluga eingebettet. Bei den Toten handelt es sich vorwiegend um Wehrmachtsangehörige, die in den Jahren 1941 bis 1943 gefallen sind oder in Lazaretten verstorben waren. Die Anlage soll auch in Zukunft für weitere Einbettungen genutzt werden.

Historie

Duchowschtschina wurde am 15. Juli 1941 von der Wehrmacht besetzt, am 19. September 1943 eroberten sowjetische Truppen die Stadt zurück. Während der Kämpfe wurde der Ort zerstört. 2010 begann der Volksbund mit dem Bau des Friedhofs. Noch im selben Jahr wurden die ersten 7.000 Kriegstoten eingebettet. Im Sommer 2013 beschriftete der Volksbund die ersten Stelen aus Naturstein mit den rund 16.300 Namen der bisher identifizierten Kriegstoten. Die Kriegsgräberstätte wurde am 3. August 2013 während einer Gedenkveranstaltung der Öffentlichkeit übergeben.

Besonderheit

In Duchowschtschina gibt es ebenfalls eine russische Kriegsgräberstätte.

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