Dieuze

Frankreich
Gesamtbelegung: 107
Département Meurthe-et-Moselle

107 deutsche Kriegstote

263 französische Kriegstote

821 rumänische Kriegstote

7 russische Kriegstote

Erster Weltkrieg


4 französische Kriegstote

233 polnische Kriegstote

Zweiter Weltkrieg

Der deutsche Soldatenfriedhof Dieuze wurde 1914 von der deutschen Truppe im Verlauf der "Schlacht in Lothringen" für die eigenen Gefallenen und die des Gegners angelegt, als die angreifenden französischen Streitkräfte durch einen deutschen Gegenangriff in der Zeit vom 20. - 23. August 1914 zum Stehen gebracht und zurückgeworfen werden konnten. Während der Kämpfe um Dieuze fielen etwa 300 Soldaten beider Seiten oder starben in den Lazaretten an ihren Verwundungen. Diese Zahl erhöhte sich bis 1918 auf über 500. Nach Ende des Krieges überführten die französischen Militärbehörden die in Einzelgräbern ruhenden deutschen Toten auf den Friedhof in Morhange, die französischen auf den Friedhof bei Cutting. In Dieuze erfolgte anschließend die Zusammenlegung aller in den Départements Meurthe et Moselle und Vosges befindlichen Gräber rumänischer Kriegsgefangener, die auf deutscher Seite im Bergbau, im Straßenbau oder im Nachschubwesen eingesetzt worden waren.

Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Jahre 1929 aufgrund einer 1928 getroffenen Vereinbarung mit den zuständigen französischen Militärbehörden über die Behandlung gemeinsamer Friedhöfe aus.Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.

Endgültige Gestaltung
Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges beginnen.Die beiden Gemeinschaftsgräber mit 122 Gefallenen erhielten eine neue Einfassung aus Naturstein. Namentafeln mit den bekannten Opfern sind auf der Einfassung befestigt. Es erfolgte eine landschaftsbauliche Überarbeitung des Gräberfeldes.