Cuacos de Yuste

Spanien
Gesamtbelegung: 180
40° 6'38.04"N; 5°43'58.30"W
Der Friedhof liegt 210 km westlich von Madrid in der Nähe der Ortschaft Plasencia.

Nachdem zwischen dem Volksbund und der spanischen Regierung Einvernehmen über die Anlegung eines zentralen deutschen Soldatenfriedhofes erzielt worden war, wurde im Jahre 1981 mit den Arbeiten für die Zusammenlegung der deutschen Kriegstoten in Spanien und dem Bau des Friedhofes begonnen.

Insgesamt werden auf dem Friedhof Cuacos de Yuste 180 Tote (Erster Weltkrieg 26 Tote, Zweiter Weltkrieg 154 Tote) geehrt. Die Mehrzahl der Gefallenen gehörte der Luftwaffe und der Kriegsmarine an, und eine Vielzahl der auf diesem Friedhof ruhenden Toten ist an den Küsten Spaniens angeschwemmt worden. 180 Kreuze aus Granit kennzeichnen die Grablagen der deutschen Kriegstoten auf dem Friedhof.

In einigen Fällen war es nicht mehr möglich, die Gebeine der Gefallenen zu bergen. Die Namen dieser Toten wurden zur Erinnerung mit dem Zusatz "i.m." (in memoriam) auf den Grabzeichen verewigt.

Die Nähe historischer Bauten und die herausragende landschaftliche Lage erforderten bei der Errichtung dieser Anlage einerseits Zurückhaltung unter Beachtung der natürlichen Gegebenheiten, zum anderen sollte der Friedhof durch ein handwerkgerechtes, den örtlichen Verhältnissen angepasstes Eingangsgebäude und die Aufstellung eines geschmiedeten Kreuzes als Gräberstätte sichtbar gemacht werden.

Der deutsche Soldatenfriedhof wurde im Frühjahr des Jahres 1983 fertiggestellt und am 01. Juni 1983 im Rahmen einer Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben.



Pflege:

Der Friedhof wird ständig durch die Bundesgeschäftsstelle des Volksbundes betreut.

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