Charency-Vezin

Auf dieser Kriegsgräberstätte ruhen 69 Kriegstote des I. Weltkrieges.

55 Deutsche
14 Franzosen

Der deutsche Soldatenfriedhof Charency-Vezin wurde Anfang 1915 von der deutschen Truppe als Sammelfriedhof für Gefallene aus den Gefechten am 24. August 1914, die noch verstreut in Feldgräbern auf dem früheren Kampfgelände lagen, geschaffen. Hierher bettete man auch die gefallenen Gegner. 1916 wurden nochmals drei, 1918 weitere fünf Tote gefunden und auf dem Friedhof beigesetzt. Als nach dem Kriege die französischen Militärbehörden auch diesen kleinen Friedhof auflösen und die Toten - nach Nationen getrennt - auf größere Sammelanlagen überführen wollten, wehrte sich gegen diese Absicht die Gemeinde energisch und bestand darauf, daß der Friedhof am Ort bliebe. Die Gemeinde konnte sich schließlich durchsetzen.


Endgültige Gestaltung
Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - die endgültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. Außer einer mit den französischen Behörden abgestimmten landschaftsgärtnerischen Überarbeitung erfolgte 1973 der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Naturstein mit eingravierten Namen und Daten der hier Ruhenden, soweit ihre Identität noch feststellbar war.

Von den 55 deutschen Gefallenen ruhen 38 in Reihen- und Gruppengräbern. 17 unbekannte deutsche und französische Opfer sind in dem Gemeinschaftsgrab bestattet.

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