Champs

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Routenplanung

49°32'57"N; 03°14'58"E

49°32'57"N; 03°14'58"E

Gesamtbelegung: 2568 Tote

Frankreich

Département Aisne 2.568 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg Auf dem französischen Gräberfeld ruhen 2.731 Gefallene des Ersten Weltkrieges und 185 Gefallene des Zweiten Weltkrieges Der deutsche Soldatenfriedhof Champs wurde gleichzeitig mit dem anschließenden französischen Gräberfeld nach Ende des Krieges von den französischen Militärbehörden angelegt. Sie betteten hier Kriegstote Deutsche und Franzosen aus mehr als 50 Gemeindebereichen und einem Umkreis von bis zu 20 Kilometern zusammen. Fast die Hälfte der hier Ruhenden fiel oder starb im Lazarett infolge der Kämpfe im August/September 1914, der Schlacht zwischen Reims und Soissons, des Angriffs deutscher Truppen bei Soissons im Januar 1915 sowie des Stellungskrieges bis März 1917, als die deutschen Truppen sich auf die Siegfried-Stellung zurückzogen und das Gebiet im Champs französische Etappe wurde. Im April 1918 nahmen im Verlauf einer Offensive die Deutschen Champs wieder in Besitz. Etwa 1 400 Opfer fielen hierbei sowie während der am 27.5. beginnenden Schlacht bei Soissons und Reims, der Schlacht bei Noyon, die nur drei Tage später begann und bei den Abwehrkämpfen im Juli und August 1918. Im Oktober gaben die Deutschen dieses Gebiet auf. Die hier Ruhenden gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Pommern, Mecklenburg, Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Hessen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Lübeck, Westfalen, Elsaß, Lothringen, Bayern und dem Rheinland lagen. Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen Erste Instandsetzungs- und Ausbauarbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. nach einer 1926 mit den französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst. Endgültige Gestaltung Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich beginnen. Neben einer grundlegenden landschaftsgärtnerischen Überarbeitung der gesamten Gräberfläche erfolgte im Jahre 1972 der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Naturstein mit eingravierten Namen und Daten der hier Ruhenden. Von den 2.568 Gefallenen ruhen 1.811 in Einzelgräbern; neun blieben ohne Namen. In den beiden Gemeinschaftsgräbern mit 757 Opfern blieben 668 unbekannt. Die sechs Gräber der Gefallenen jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen statt eines Kreuzes eine Grabstele aus Naturstein. Die hebräischen Schriftzeichen besagen: 1. (oben) "Hier ruht begraben... ." 2. (unten) "Möge seine Seele eingebunden sein in den Kreis der Lebenden." Die beiden Gemeinschaftsgräber erhielten eine Einfassung in Naturstein.

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