Cerny-en-Laonnois

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49°26'30.31"N; 3°39'52.13"E

49°26'30.31"N; 3°39'52.13"E

Gesamtbelegung: 7546 Tote

Frankreich

Ganzjährig geöffnet

Département Aisne 7.546 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg Auf dem anschließenden französischen Soldatenfriedhof ruhen 5.125 Gefallene aus allen Landesteilen. In den Jahren 1924/1925 durch weitere Zubettungen aus dem Kampfgebiet am Chemin-des-Dames wesentlich erweitert. Der größte Teil der Opfer verlor das Leben bei den Verteidigungskämpfen vom Herbst 1914 bis zum Frühjahr 1915, der französischen Großoffensive im April/Mai 1917, des deutschen Angriffs im Mai 1918 und der Rückzugskämpfe September/Oktober 1918. Die hier Ruhenden gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Westfalen, Brandenburg, Sachsen, Württemberg, Schleswig-Holstein und in Westpreußen lagen. Besonders hohe Verluste erlitten rheinländische, niedersächsische und mecklenburgische Regimenter. Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. 1928 aufgrund einer 1926 mit den zuständigen französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Dazu gehörten Pflanzungen von Bäumen und Rosen, das Setzen einer Hecke als Einfriedung und die Begrünung der Gräberflächen. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst. Endgültige Gestaltung Nach Abschluss des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges beginnen. Im Jahre 1974 erfolgte eine grundlegende landschaftsgärtnerische Überarbeitung des gesamten Friedhofsgeländes, u.a. die Ergänzung des Baumbestandes, Einfassung des Gemeinschaftsgrabes mit Mauerwerk aus Naturstein und Bepflanzung mit Rosen, Begrünung des Gräberfeldes und Errichtung eines neuen Einganges mit schmiedeeisernem Tor. Bereits 1972 folgte der Austausch der provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Naturstein mit eingravierten Namen und Daten der hier Ruhenden. Von den 7.546 Gefallenen ruhen 3.553 in Einzelgräbern. Von ihnen blieben 66 unbekannt. In dem Gemeinschaftsgrab sind 3.993 Opfer bestattet. Nur von 964 ist der Name bekannt. Die zwölf Gräber der Gefallenen jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen als Kennzeichnung statt des Kreuzes eine Stele aus Naturstein. Die hebräischen Schriftzeichen besagen: 1. (oben) "Hier ruht begraben ... ." 2. (unten) "Möge seine Seele eingeflochten sein in den Kreis der Lebenden." Aufnahme Bundeswehr: Matthias Krebbers

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