Braunschweig, Ehemaliger Garnisonsfriedhof

Deutschland
Gesamtbelegung: 110
52°16'29.72''N;10°31'42.61''E
Auf diesem Friedhof ruhen - nach den uns vorliegenden Informationen - insgesamt 110 deutsche Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges, gefallen in den Jahren 1939 - 1942. Sie alle wurden aus Kriegsgebieten oder Lazaretten auf diesen Friedhof überführt.

An der Westseite der Pockelsstraße zwischen Katharinenstraße und Rebenring befinden sich, eingerahmt von dem Hochschul- und Museumsbau, die verbliebenen Flächen des ehemaligen Garnisons- und Katharinenfriedhofes.

Der Begräbnisplatz wurde seit der Mitte des 18. Jahrhunderts von der Katharinengemeinde genutzt. Ein kleiner Teil der Gesamtfläche im Südosten diente bis in das 20. Jahrhundert hinein als Garnisonsfriedhof, der 1753 erstmals als Begräbnisplatz für „Militärpersonen“ erwähnt wird.Mit der Errichtung des Hauptfriedhofes an der Helmstedter Straße ging die Zahl der Bestattungen auf dem Katharinenfriedhof allmählich zurück.Der größte Teil des Areals wurde nach dem Zweiten Weltkrieg für Universitätsbauten verwendet. Mit der Errichtung der Mensa auf der Westhälfte des Friedhofsgeländes wurde die verbliebene Fläche des Friedhofes in eine Parkanlage umgewandelt.
Die Sanierung des Friedhofes in 2011 hat der Anlage unter Einbeziehung der verbliebenen historischen Grabmale und Kriegsgräber ihren ursprünglichen Charakter und die Würde des Ortes weitestgehend zurückgegeben und sie als qualitätvolle Grünanlage als Teil des Quartiers gestaltet.
Fotos: Volksbund - BV Braunschweig

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