Besch / Besch

Deutschland
Gesamtbelegung: 2230
49°31'5.59"N; 6°23'23.49"E
Diese Anlage ist der größte Soldatenfriedhof des II. Weltkrieges im Saarland, hier ruhen deutsche und Kriegstote fremder Nationalitäten.

Der Friedhof liegt eingebettet in die Ausläufer des Hunsrücks, der durch die Mosel vom gegenüberliegenden Lothringischen Stufenland getrennt wird, innerhalb einer Bunkerkette des damaligen Westwalls. Vom Ehrenraum her öffnet sich dem Besucher der Blick zum Gräberfeld und einer gegenüberliegenden Bunkerruine, auf der als Mittelpunkt eine hohe Kreuzgruppe steht.

Der Friedhof wurde von der saarländischen Regierung vor der Rückgliederung angelegt. Später ist er durch Zubettungen erweitert und vom Volksbund im Auftrag der Landesregierung endgültig ausgebaut worden.

Die Gegend des Dreiländerecks ist reich an geschichtlichen Ereignissen. Schon vor 2000 Jahren haben hier die Römer gegen den keltischen Stamm der Treverer gekämpft. Zuletzt erlebte dieser Raum Besch-Remich-Nennig die schwere Winterschlacht 1944/45, die um den Orscholz-Riegel entbrannt war. Die Opfer dieser Kämpfe liegen zu einem großen Teil auf diesem Ehrenfriedhof, andere sind in Kastel und auf den Kriegsgräberstätten Sandweiler und Hamm beigesetzt.

Ein “Deutsch-Amerikanisches Friedensdenkmal” an der B 406 auf der Sinzer Höhe erinnert und mahnt mit der Inschrift: “Kein Heil liegt im Krieg, um Frieden bitten wir dich alle”.