Bad Münstereifel

Deutschland
Gesamtbelegung: 524
50°33'37.24″N; 6°45'55.15″E
Kriegsgräberstätte Bad Münstereifel


Hier ruhen 477 deutsche und 2 polnische Kriegstote des Zweiten und 9 deutsche Kriegstote des Ersten Weltkrieges. Auf dem angrenzenden Gräberfeld haben 29 russische Kriegstote ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Die meisten der hier Bestatteten erlagen während der schweren Kämpfe im Hürtgenwald in den Lazaretten und auf dem Hauptverbandsplatz in Bad Münstereifel ihren Verwundungen. Zudem forderten Fliegerangriffe auf den Ort Opfer unter der Zivilbevölkerung.

Die Beisetzungen fanden zunächst auf dem Zivilfriedhof statt, bevor der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine eigenständige Kriegsgräberstätte anlegte, auf der auch Gefallene von den Friedhöfen der umliegenden Gemeinden zugebettet wurden.

Die Kriegstoten liegen in Einzelgräbern; je vier Gräber haben ein gemeinsames Kreuz, das auf beiden Seiten mit jeweils zwei Namen beschriftet ist.

Die Kriegsgräberstätte Bad Münstereifel wurde am 01. November 1954 (Allerheiligen) durch Regierungspräsident Dr. Wilhelm Warsch, Köln eingeweiht und an den Bürgermeister der Stadt, Laurenz Frings, übergeben. Die kirchliche Weihe übernahmen Oberpfarrer Dr. Edmund Rothkranz und Pfarrer Ernst Glaubitt.

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